Lebendiges Mittelalter
Samstag, 09. September 2006, 23:48 Uhr
Straußberg (nnz). Nicht nur im Harz, sondern auch in den Wäldern der Hainleite verstecken sich verschiedene Burgruinen. Eine davon erwacht an diesem Wochenende (8. bis 10. September) zum Leben. Die nnz hat sich dort umgesehen.
Lebendiges Mittelalter (Foto: nnz)
In der Hainleite, umgeben von Wald, liegt kurz hinter dem südlichen Ende des Landkreises Nordhausen das verschlafene Dörfchen Straußberg. Es wird überragt vom 30 Meter hohen Turm einer kleinen Burganlage, die schon im Jahr 1267 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.
Vor 650 Jahren hat Kaiser Karl IV. dem Dorf das Marktrecht verliehen. Aus diesem Anlass wird am Wochenende ein Mittelalterfest gefeiert. Dort kann man mittelalterliches Handwerk bestaunen, die Burgruine besichtigen und den Turm besteigen. Ein Straußberger Bürger hat sogar eine originalgetreue, maßstabsgerecht verkleinerte, vollfunktionsfähige Bockmühle gebaut, mit der er den Besuchern das Müllerhandwerk näher bringt. Auch für Kinderunterhaltung mit mittelalterlichen Spielen sowie für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Seit 2003 befindet sich die Burg übrigens im Besitz einer Interessengemeinschaft, die sich für den Wiederaufbau der Anlage einsetzt.
Autor: ag
Lebendiges Mittelalter (Foto: nnz)
In der Hainleite, umgeben von Wald, liegt kurz hinter dem südlichen Ende des Landkreises Nordhausen das verschlafene Dörfchen Straußberg. Es wird überragt vom 30 Meter hohen Turm einer kleinen Burganlage, die schon im Jahr 1267 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.
Vor 650 Jahren hat Kaiser Karl IV. dem Dorf das Marktrecht verliehen. Aus diesem Anlass wird am Wochenende ein Mittelalterfest gefeiert. Dort kann man mittelalterliches Handwerk bestaunen, die Burgruine besichtigen und den Turm besteigen. Ein Straußberger Bürger hat sogar eine originalgetreue, maßstabsgerecht verkleinerte, vollfunktionsfähige Bockmühle gebaut, mit der er den Besuchern das Müllerhandwerk näher bringt. Auch für Kinderunterhaltung mit mittelalterlichen Spielen sowie für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Seit 2003 befindet sich die Burg übrigens im Besitz einer Interessengemeinschaft, die sich für den Wiederaufbau der Anlage einsetzt.
