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Eine der Größten

Samstag, 09. September 2006, 08:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit Insolvenzverwaltern will eigentlich wirklich niemand was zu tun haben. Einer aus dieser Berufsgruppe ist Carsten Bloß. Der Mann hat schon einige gute Arbeit geleistet. Jetzt gibt es Neuigkeiten aus der Kanzlei, in der Bloß beruflich „Zuhause“ ist.


Leonhardt Westhelle & Partner, die Kanzlei, ind er Carsten Bloß arbeitet, will durch nachweisbare Qualität und Transparenz bei der Insolvenzverwaltung mehr Unternehmen sanieren und mehr Arbeitsplätze erhalten. Zu einer neuen Partnerschaft haben sich die Insolvenzverwalter der Kanzlei Leonhardt & Partner und der Kanzlei Dithmar Westhelle Assenmacher Zwingmann & Partner zusammengeschlossen. Die neu gegründete Insolvenzkanzlei Leonhardt Westhelle & Partner will zukünftig Insolvenzfälle noch effizienter und transparenter bearbeiten, um Gläubiger besser zu befriedigen und mehr Arbeitsplätze zu erhalten.

An derzeit 13 Standorten arbeiten 16 Insolvenzverwalter. Mit insgesamt 230 Mitarbeitern zählt Leonhardt, Westhelle & Partner zu den größten und führenden Insolvenzkanzleien in Deutschland.

Während einer Insolvenz könnten wesentlich mehr Unternehmen als bisher saniert werden. Nach eigenen Erkenntnissen der beiden erfahrenen Insolvenzverwalter Peter Leonhardt und Dr. Fritz Westhelle fehlen klare Qualitätskriterien für eine effektive und erfolgreiche Insolvenzverwaltung.

Leonhardt, der beispielsweise mit der Herlitz AG den ersten deutschen Konzern über einen Insolvenzplan sanierte und kürzlich mit der Senator Entertainment AG ein börsennotiertes Unternehmen restrukturiert hat, sieht durch die lang anhaltende Pleitewelle eine Professionalisierung bei den Insolvenzverwaltern. „Heute sind Spezialisten gefragt, die die verschiedenen Instrumente zur Sanierung insolventer Unternehmen beherrschen. Sie müssen Erfolge nachweisen und auch komplexe Fälle von überregionaler Bedeutung bearbeiten können. Deshalb haben sich unsere Büros zu einer neuen Partnerschaft zusammengeschlossen,“ so Leonhardt und Westhelle.

„In Deutschland arbeiten rund 1.200 Insolvenzverwalter. Aber es existiert kein effektives Controlling dieser Verwalter. Im Interesse der Gläubiger brauchen wir mehr Transparenz bei der Verwalterauswahl. Leonhardt Westhelle & Partner will hier neue Maßstäbe setzen und wird freiwillig regelmäßig über die durchschnittliche Dauer der Verfahren, die Quote für die Gläubiger, die Zahl der Betriebsfortführungen sowie der erhaltenen Arbeitsplätze berichten. Bei korrekter Beachtung dieser Kriterien könnten für die Gläubiger wesentlich bessere Ergebnisse erzielt und deutlich mehr Unternehmen in der Insolvenz saniert werden,“ erklärte Peter Leonhardt.

Gerade bei großen Insolvenzfällen mit mehreren hundert oder tausend Arbeitnehmern benötigen Insolvenzverwalter heute Unterstützung durch ein eingespieltes Spezialistenteam, um effizientere und wirtschaftlichere Lösungen zu entwickeln. Neben Notaren und Fachanwälten für Insolvenz-, Arbeits- und Steuerrecht arbeiten in der neuen Partnerschaft deshalb auch Betriebswirte, kaufmännische Mitarbeiter und andere Spezialisten.

„Durch unsere Fusion können wir komplexe Insolvenzfälle noch besser bearbeiten. Aufgrund des großen Spezialistenteams, das von einem flächendeckenden Netz von Standorten aus operiert, können wir kurzfristig in Nord-, Mittel-, West- und Ostdeutschland tätig werden,“ betonte Insolvenzverwalter Dr. Fritz Westhelle.
Autor: nnz

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