Studenten locken
Donnerstag, 07. September 2006, 09:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Andere Hochschulstädte haben es vorgemacht, jetzt will Nordhausen nachziehen und seine Einwohnerzahl nach oben korrigieren.
Sollten die Stadträte auf ihrer Sitzung am 20. September zustimmen, wird die Stadt Nordhausen allen Studenten der Fachhochschule mit Hauptwohnsitz in Nordhausen die Semesterbeiträge in Höhe von 100 Euro erstatten. Die Regelung soll mit dem Wintersemester 2006/2007 beginnen und vorerst befristet bis zum Ende des Wintersemesters 2007/2008 gelten.
Mit dieser Regelung wolle man die Zahl der Studenten mit Hauptwohnsitz in Nordhausen erhöhen, da man pro Hauptwohnsitz-Einwohner 500 Euro Zuweisungen vom Land bekomme, sagte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Der Stadt entstünden durch die Vorhaltung von Infrastruktur auch für die Studenten erhebliche Kosten, die man durch steigende Zuschüsse vom Land teilweise auffangen könne. Darüber hinaus wolle man mit dieser Regelung den Studenten entgegen kommen, da sie eine finanzielle Entlastung für die Studierende bedeute und verzichte deshalb auch auf die Erhebung einer Zweit-Wohnsitz-Steuer.
Die Erstattung ist im Vergleich zur Steuer ein gleichwertiges aber deutlich positiveres Mittel, die Zahl der Hauptwohnsitz-Bürger zu erhöhen, so Jendricke. Die stetig steigende Zahl der Studenten zeige, dass unsere Fachhochschule nun auch spürbar in Nordhausen angekommen ist, sagte der Bürgermeister.
Autor: nnzSollten die Stadträte auf ihrer Sitzung am 20. September zustimmen, wird die Stadt Nordhausen allen Studenten der Fachhochschule mit Hauptwohnsitz in Nordhausen die Semesterbeiträge in Höhe von 100 Euro erstatten. Die Regelung soll mit dem Wintersemester 2006/2007 beginnen und vorerst befristet bis zum Ende des Wintersemesters 2007/2008 gelten.
Mit dieser Regelung wolle man die Zahl der Studenten mit Hauptwohnsitz in Nordhausen erhöhen, da man pro Hauptwohnsitz-Einwohner 500 Euro Zuweisungen vom Land bekomme, sagte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Der Stadt entstünden durch die Vorhaltung von Infrastruktur auch für die Studenten erhebliche Kosten, die man durch steigende Zuschüsse vom Land teilweise auffangen könne. Darüber hinaus wolle man mit dieser Regelung den Studenten entgegen kommen, da sie eine finanzielle Entlastung für die Studierende bedeute und verzichte deshalb auch auf die Erhebung einer Zweit-Wohnsitz-Steuer.
Die Erstattung ist im Vergleich zur Steuer ein gleichwertiges aber deutlich positiveres Mittel, die Zahl der Hauptwohnsitz-Bürger zu erhöhen, so Jendricke. Die stetig steigende Zahl der Studenten zeige, dass unsere Fachhochschule nun auch spürbar in Nordhausen angekommen ist, sagte der Bürgermeister.
