Kurz behandelt
Mittwoch, 06. September 2006, 17:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Die heutige Sitzung des Nordhäuser Hauptausschusses hatte zwar viele Tagesordnungspunkte, dennoch wurde ein zügiges Tempo vorgelegt. Die Themen listet die nnz auch nur kurz auf, über die meisten wurde bereits ausführlich berichtet.
Gericht
Da ging es in den allgemeinen Informationen noch einmal zum Stand des Kreisumlagestreits mit dem Landkreis. Rechts- und Ordnungsamtsleiter Gerald Riebel berichtete über den Kammertermin vor dem Verwaltungsgericht in Weimar. In einigen Tagen werden das Urteil in Nordhausen erwartet. Riebel machte noch einmal deutlich, dass alle zuvor anberaumten Verhandlungen mit der Kreisverwaltung gescheitert waren. Ein Vergleich sei vehement abgelehnt worden.
Komitee
In der kommenden Woche soll in Nordhausen ein Festkomitee gegründet werden. Anlaß dazu ist der 1080. Geburtstag der Rolandstadt und das gleichzeitige Jubiläum 500 Jahre Kornbrand. Weiterhin wird es in den kommenden Wochen die ersten Sponsorengespräche geben sowie die Vorstellung der Plakatentwürfe unter dem Motto Roland trifft Huhn!
Kritik
Es war nicht das erste Mal, dass aus den Reihen des Hauptausschusses Kritik an der Arbeitsweise der Verwaltung laut wurde. Heute bemängelte Sven Lutze (CDU) die verspätete Ausreichung von Beschlussvorlagen. Seinen Worten zufolge seien sieben von 16 Vorlagen als Tischvorlagen erst heute zur Verfügung gestellt worden. Für Lutze sei das eine Missachtung des Stadtrates seitens der Verwaltung, die nicht weiter hingenommen werde. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) führte sachliche Gründe für die Verspätung an. Er versprach diese Defizite in der Verwaltung abzubauen.
Nachtrag
Die ersten Eckdaten zum zweiten Nachtragshaushalt der Stadtverwaltung sind heute der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Demnach verringert sich der Vermögenshaushalt um rund 4,4 Millionen Euro, während die Ausgaben im Verwaltungshaushalt um etwa 400.000 Euro steigen werden. Hintergrund sind die neuen Gesetzlichkeiten für die Kindertagesstätten sowie die gestiegenen Heizungs- und Energiekosten. Außerdem sei der Soll-Fehl-Betrag (Schulden) nicht in geplanter Höhe abgebaut worden, es gab weniger Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken in Höhe von etwa 2 Millionen Euro.
Autor: nnzGericht
Da ging es in den allgemeinen Informationen noch einmal zum Stand des Kreisumlagestreits mit dem Landkreis. Rechts- und Ordnungsamtsleiter Gerald Riebel berichtete über den Kammertermin vor dem Verwaltungsgericht in Weimar. In einigen Tagen werden das Urteil in Nordhausen erwartet. Riebel machte noch einmal deutlich, dass alle zuvor anberaumten Verhandlungen mit der Kreisverwaltung gescheitert waren. Ein Vergleich sei vehement abgelehnt worden.
Komitee
In der kommenden Woche soll in Nordhausen ein Festkomitee gegründet werden. Anlaß dazu ist der 1080. Geburtstag der Rolandstadt und das gleichzeitige Jubiläum 500 Jahre Kornbrand. Weiterhin wird es in den kommenden Wochen die ersten Sponsorengespräche geben sowie die Vorstellung der Plakatentwürfe unter dem Motto Roland trifft Huhn!
Kritik
Es war nicht das erste Mal, dass aus den Reihen des Hauptausschusses Kritik an der Arbeitsweise der Verwaltung laut wurde. Heute bemängelte Sven Lutze (CDU) die verspätete Ausreichung von Beschlussvorlagen. Seinen Worten zufolge seien sieben von 16 Vorlagen als Tischvorlagen erst heute zur Verfügung gestellt worden. Für Lutze sei das eine Missachtung des Stadtrates seitens der Verwaltung, die nicht weiter hingenommen werde. Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) führte sachliche Gründe für die Verspätung an. Er versprach diese Defizite in der Verwaltung abzubauen.
Nachtrag
Die ersten Eckdaten zum zweiten Nachtragshaushalt der Stadtverwaltung sind heute der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Demnach verringert sich der Vermögenshaushalt um rund 4,4 Millionen Euro, während die Ausgaben im Verwaltungshaushalt um etwa 400.000 Euro steigen werden. Hintergrund sind die neuen Gesetzlichkeiten für die Kindertagesstätten sowie die gestiegenen Heizungs- und Energiekosten. Außerdem sei der Soll-Fehl-Betrag (Schulden) nicht in geplanter Höhe abgebaut worden, es gab weniger Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken in Höhe von etwa 2 Millionen Euro.
