Zusätzliches
Montag, 04. September 2006, 12:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora wird am Sonntag eine neue ständige Ausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers eröffnen (siehe nnz-Archiv). Vor diesem Hintergrund gibt es noch weitere Veranstaltungen.
Zusätzliches (Foto: nnz)
Aus diesem Anlass werden am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, zwischen 10 und 17 Uhr stündliche Besucherführungen stattfinden. Außerdem wird Besuchern am üblicherweise geschlossenen Montag die Gelegenheit gegeben, sich die neue Ausstellung Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943-1945 zwischen 10 und 18 Uhr anzusehen. Der Eintritt und die Teilnahme an den Führungen sind wie immer kostenfrei.
Am Sonntag werden die Führungen ab 10 Uhr jeweils zur vollen Stunde beginnen und den Besuchern die Geschichte des Konzentrationslagers in einem neunzigminütigen Rundgang über das Gelände und durch einen Teil der Stollenanlage näher bringen. Die letzte Führung wird um 17.00 Uhr beginnen.
Die ständige Ausstellung wird am 10. September 2006 um 11.00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora im Beisein von 30 ehemaligen Häftlingen eröffnet werden. Neben Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt und Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski wird der Thüringer Kultusminister Jens Goebel Grußworte sprechen. Ansprachen werden der Historiker Ulrich Herbert und der KZ-Überlebende Dick de Zeeuw halten. De Zeeuw, der Zwangsarbeit in Peenemünde und Mittelbau-Dora leisten musste, war nach dem Krieg langjähriger Vorsitzender der Katholischen Volkspartei der Niederlande.
Nach Ende der Eröffnungsveranstaltung für geladene Gäste ist die Öffentlichkeit ab 14 Uhr eingeladen, die neue Ausstellung zu besichtigen. Um 15 Uhr werden zum Gedenken an die Opfer des KZ Mittelbau-Dora Kränze vor dem ehemaligen Krematorium niedergelegt. Am Sonntag Abend wird im Theater Nordhausen um 20 Uhr ein Empfang der Stadt Nordhausen für die Überlebenden des KZ mit einem Gedenkkonzert stattfinden. Bei der Veranstaltung wird Eberhard Görners Film Das KZ Mittelbau-Dora. Erinnerung an die Hölle erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Am Montag, dem 11. September 2006 wird die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zusätzlich geöffnet sein. Besucher können die Ausstellung zwischen 10 und 18 Uhr besuchen, um 11 und 14 Uhr werden neunzigminütige Einzelbesucherführungen in die Stollenanlagen und das historische Gelände stattfinden. Um 16.30 Uhr wird im Museum der Gedenkstätte das Buch Jean-Pierre Thiercelins Von der Hölle zum Mond in einer Lesung auf deutsch und französisch vorgestellt werden.
Es handelt sich um ein Theaterstück über die Geschichte des KZ Mittelbau-Dora, in dem Thiercelin die Erfahrungen seines Vaters verarbeitet. Zuvor werden Überlebende des KZ Mittelbau-Dora um 14.30 Uhr auf dem Ehrenfriedhof Nordhausen den Opfern des KZ-Außenlagers Boelcke-Kaserne bei einer Kranzniederlegung gedenken.
Autor: nnz
Zusätzliches (Foto: nnz)
Aus diesem Anlass werden am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, zwischen 10 und 17 Uhr stündliche Besucherführungen stattfinden. Außerdem wird Besuchern am üblicherweise geschlossenen Montag die Gelegenheit gegeben, sich die neue Ausstellung Konzentrationslager Mittelbau-Dora 1943-1945 zwischen 10 und 18 Uhr anzusehen. Der Eintritt und die Teilnahme an den Führungen sind wie immer kostenfrei.
Am Sonntag werden die Führungen ab 10 Uhr jeweils zur vollen Stunde beginnen und den Besuchern die Geschichte des Konzentrationslagers in einem neunzigminütigen Rundgang über das Gelände und durch einen Teil der Stollenanlage näher bringen. Die letzte Führung wird um 17.00 Uhr beginnen.
Die ständige Ausstellung wird am 10. September 2006 um 11.00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora im Beisein von 30 ehemaligen Häftlingen eröffnet werden. Neben Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt und Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski wird der Thüringer Kultusminister Jens Goebel Grußworte sprechen. Ansprachen werden der Historiker Ulrich Herbert und der KZ-Überlebende Dick de Zeeuw halten. De Zeeuw, der Zwangsarbeit in Peenemünde und Mittelbau-Dora leisten musste, war nach dem Krieg langjähriger Vorsitzender der Katholischen Volkspartei der Niederlande.
Nach Ende der Eröffnungsveranstaltung für geladene Gäste ist die Öffentlichkeit ab 14 Uhr eingeladen, die neue Ausstellung zu besichtigen. Um 15 Uhr werden zum Gedenken an die Opfer des KZ Mittelbau-Dora Kränze vor dem ehemaligen Krematorium niedergelegt. Am Sonntag Abend wird im Theater Nordhausen um 20 Uhr ein Empfang der Stadt Nordhausen für die Überlebenden des KZ mit einem Gedenkkonzert stattfinden. Bei der Veranstaltung wird Eberhard Görners Film Das KZ Mittelbau-Dora. Erinnerung an die Hölle erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Am Montag, dem 11. September 2006 wird die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zusätzlich geöffnet sein. Besucher können die Ausstellung zwischen 10 und 18 Uhr besuchen, um 11 und 14 Uhr werden neunzigminütige Einzelbesucherführungen in die Stollenanlagen und das historische Gelände stattfinden. Um 16.30 Uhr wird im Museum der Gedenkstätte das Buch Jean-Pierre Thiercelins Von der Hölle zum Mond in einer Lesung auf deutsch und französisch vorgestellt werden.
Es handelt sich um ein Theaterstück über die Geschichte des KZ Mittelbau-Dora, in dem Thiercelin die Erfahrungen seines Vaters verarbeitet. Zuvor werden Überlebende des KZ Mittelbau-Dora um 14.30 Uhr auf dem Ehrenfriedhof Nordhausen den Opfern des KZ-Außenlagers Boelcke-Kaserne bei einer Kranzniederlegung gedenken.
