Zusammenführung der besonderen Art
Mittwoch, 30. August 2006, 13:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Besuche müssen nicht immer angenehm sein. Denken Sie zum Beispiel an das Finanzamt. Für die Nordhäuser Fachhochschule erwies sich jedoch jüngst ein Besuch aus Frankreich als wahrer Glücksfall.
Der Besuch von Frau Groux vom Büro der französischen Botschaft für den Akademischen Austausch Potsdam an der Fachhochschule Nordhausen stellte sich als Glücksfall für sie heraus. Mitte Juli war Frau Groux vom Büro der französischen Botschaft für den Akademischen Austausch Potsdam an der Fachhochschule Nordhausen zu Besuch. Das Hauptziel des Büros liegt darin, die Annäherung der ost-deutschen und der französischen Universitäten (u. a. durch gemeinsame Forschungsprojekte und Erasmus-Vereinbarungen) und das Erlernen der französischen Sprache in den ostdeutschen Universitäten zu fördern. Dementsprechend ging es bei dem Gespräch darum, neue Kooperationen mit der FH Nordhausen in Gang zu setzen. Auch ging es darum, die FHN und ihre Bedürfnisse besser kennen zu lernen.
Frau Groux sprach darüber, dass sie sich immer gerne an Nordhausen erinnert, denn sie hätte vor vielen Jahren eine Brieffreundin gehabt. Leider ging dann irgendwann der Kontakt verloren. Nach der Wende hat sie vergeblich versucht, ihre Brieffreundin wieder zu finden. Der Rektor, Prof. Dr. Jörg Wagner, bot an, sie bei der Suche zu unterstützen. Wir fragten dann beim Bürgerservice an, der aber keine Adresse mehr fand. Allerdings hatte es auch beim Namen einen Übermittlungsfehler gegeben: Wir hatten nach einer Frau Friedrich angefragt, die Brieffreundin hieß aber Friedrichs.
Einige Wochen später meldete sich Frau Groux noch einmal - sie hatte die Kontaktdaten wieder gefunden. Nochmals starteten wir eine Anfrage beim Bürgerservice der Stadt Nordhausen - und siehe da, die damalige Brieffreundin wurde gefunden. Diese hatte zudem geheiratet und war Lehrerin geworden, zufälligerweise auch noch die Lehrerin der Sekretärin des Rektors. Sie hatte ebenfalls intensiv nach ihrer damaligen Brieffreundin gesucht, sie aber auch nicht gefunden. Ihren Sohn benannte sie nach Frau Groux Vornamen Dominique auch Dominik.
Der Rektor telefonierte mit beiden und lud sie für morgen an die Fachhochschule Nordhausen zu einem ersten Wiedersehen nach mehr als 30 Jahren ein. Sie waren beide sehr gerührt und freuten sich, sich nach so vielen Jahren wieder gefunden zu haben. Rektor Wagner bedankt sich bei Frau Biedermann vom Bürgerservice der Stadt Nordhausen für ihre freundlichen Hilfe.
Autor: nnzDer Besuch von Frau Groux vom Büro der französischen Botschaft für den Akademischen Austausch Potsdam an der Fachhochschule Nordhausen stellte sich als Glücksfall für sie heraus. Mitte Juli war Frau Groux vom Büro der französischen Botschaft für den Akademischen Austausch Potsdam an der Fachhochschule Nordhausen zu Besuch. Das Hauptziel des Büros liegt darin, die Annäherung der ost-deutschen und der französischen Universitäten (u. a. durch gemeinsame Forschungsprojekte und Erasmus-Vereinbarungen) und das Erlernen der französischen Sprache in den ostdeutschen Universitäten zu fördern. Dementsprechend ging es bei dem Gespräch darum, neue Kooperationen mit der FH Nordhausen in Gang zu setzen. Auch ging es darum, die FHN und ihre Bedürfnisse besser kennen zu lernen.
Frau Groux sprach darüber, dass sie sich immer gerne an Nordhausen erinnert, denn sie hätte vor vielen Jahren eine Brieffreundin gehabt. Leider ging dann irgendwann der Kontakt verloren. Nach der Wende hat sie vergeblich versucht, ihre Brieffreundin wieder zu finden. Der Rektor, Prof. Dr. Jörg Wagner, bot an, sie bei der Suche zu unterstützen. Wir fragten dann beim Bürgerservice an, der aber keine Adresse mehr fand. Allerdings hatte es auch beim Namen einen Übermittlungsfehler gegeben: Wir hatten nach einer Frau Friedrich angefragt, die Brieffreundin hieß aber Friedrichs.
Einige Wochen später meldete sich Frau Groux noch einmal - sie hatte die Kontaktdaten wieder gefunden. Nochmals starteten wir eine Anfrage beim Bürgerservice der Stadt Nordhausen - und siehe da, die damalige Brieffreundin wurde gefunden. Diese hatte zudem geheiratet und war Lehrerin geworden, zufälligerweise auch noch die Lehrerin der Sekretärin des Rektors. Sie hatte ebenfalls intensiv nach ihrer damaligen Brieffreundin gesucht, sie aber auch nicht gefunden. Ihren Sohn benannte sie nach Frau Groux Vornamen Dominique auch Dominik.
Der Rektor telefonierte mit beiden und lud sie für morgen an die Fachhochschule Nordhausen zu einem ersten Wiedersehen nach mehr als 30 Jahren ein. Sie waren beide sehr gerührt und freuten sich, sich nach so vielen Jahren wieder gefunden zu haben. Rektor Wagner bedankt sich bei Frau Biedermann vom Bürgerservice der Stadt Nordhausen für ihre freundlichen Hilfe.
