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Die Nummer 3 ist da

Dienstag, 29. August 2006, 15:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Das dritte Heft dieses Jahres der „Nordhäuser Nachrichten - Südharzer Heimatblätter“ ist erschienen und kann in der Stadtinformation sowie in der Buchhandlung Rose ab 1. September gekauft werden. Das kündigte Hans-Jürgen Grönke, Leiter des Stadtarchivs an. Der nnz hat er schon mal den Inhalt vorgestellt.


Die Nummer 3 ist da (Foto: nnz) Die Nummer 3 ist da (Foto: nnz) Dr. August Stolberg teilt im ersten Beitrag seine persönlichen Erlebnisse auf der Burgruine Hohnstein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit. Hans-Dieter Werther beleuchtet in seinem Beitrag Fuhrwesen, Branntwein, Viehmästerei und Eisenbahn vor rund 150 Jahren in Nordhausen. Manuela Schmidt erinnert in ihrem Beitrag an die Geschichte der bekannten Bellinghausen – Brause - Buden im Stadtbild. „Die fünf „Buden“ an der Bahnhofsbrücke, Leninallee/Siechenbrücke, Leninallee/Grimmel, Kneiffstraße (Brücke) und Barfüßerstraße in den 50er und 60er Jahren waren beliebte Anlaufpunkte der Kinder, um hier für ein paar Groschen ihren Durst zu stillen“, erklärt sie. Unbekannt sei leider, wann die letzte „Bude“ abgerissen wurde. Vielleicht gibt es noch Personen, die sich daran erinnern können. Hinweise dazu nimmt sie gern im Stadtarchiv unter Tel.-Nr. 036313/696 452 entgegen.

Den Lebens- und Leidensweg des Nordhäuser Arztes Walter Schlegelmilch hat Dr. Peter Schlegelmilch zusammengestellt. Heidelore Kneffel nahm die Übergabe des Gemäldes „Nordhausen - der Reigen“ von Frau Gudrun Brüne zum Anlass, sich mit dem Leben und Wirken dieser Leipziger Künstlerin auseinander zu setzen. Die bedeutende Ausstellung des surrealistischen spanischen Künstlers Salvador Dalí im Kunsthaus Meyenburg stellt Susanne Hinsching in ihrem Beitrag vor. Vielen ehemaligen Schülern in Nordhausen ist der Lehrer Otto Lange noch in guter Erinnerung. Rainer Hellberg zeichnet das Leben von Otto Lange nach, wie er es verstanden hat, die Schüler zu begeistern und ihnen nahe zu bringen, wie Motive aus der Natur darzustellen sind. In vielen Haushalten existieren noch Bilder von ihm, die seine Liebe zur Natur widerspiegeln.

Seit 1929 wurden die Funde eines fränkischen Grabes aus Nordhausen im Museum ausgestellt. Dank eines glücklichen Umstandes konnten diese Funde jetzt in Weimar restauriert werden. Die Restauratoren N. Eichelmann und G. Thomann konnten dabei neue Erkenntnisse über eine unscheinbare Gürtelschnalle gewinnen. Die in die Schnalle eingelegten Metalldrähte sind aus Gold, Dorn und Dornplatte aus Messing. Hans-Dieter Werther erinnert an Heino Kohlhase, der im Alter von 99 Jahren in Nordhausen starb, und für viele Heimatforscher ein lebendes Lexikon hinsichtlich der Kautabakproduktion und Branntweinbrennereien war. Eine Auflistung der Objekte, die zum Tag des offenen Denkmals in Nordhausen zu besichtigen sind, findet der Leser auf Seite 15 der Nordhäuser Nachrichten.
Autor: nnz

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