Auflösung des Verbandes gefordert
Freitag, 21. Dezember 2001, 13:24 Uhr
Nordhausen/Windehausen (nnz). Zum Fortschritt der Planungen des künftigen Industriegebietes in der Goldenen Aue gab es in zurückliegender Zeit wenige Nachrichten. Dafür haben sich jetzt die Gemeinderäte von Windehausen zu Wort gemeldet.
Nach nnz-Informationen sollen die Gemeinderäte von Windehausen auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen haben, den Antrag auf Auflösung des Planungsverbandes und auf eine Neugründung zu stellen. Damit wird es für den Verband im nächsten Jahr richtig enge. Nach dem gleichlautenden Beschluß der Urbacher Gemeinderäte folgt nun die Gemeinde, die einen wesentlichen Anteil am künftigen Gebiet in ihrer Gemarkung aufweist. Wie der Planungsverband damit umgeht, war heute noch nicht klar. Ein Austritt aus dem Planungsverband oder die Auflösung des Verbandes selbst ist hingegen für eine Gemeinde auch nicht ohne weiteres möglich. Dazu bedarf es eines Beschlusses. Andererseits sollte der Planungsverband jedoch auch auf die Befindlichkeiten der Menschen reagieren, in deren unmittelbarer Nähe künftig eine riesige Industriefläche erschlossen und vermarktet werden soll. Die Bürger von Windehausen hatten sich in diesem Jahr mehrheitlich (83 Prozent) gegen ein solches Industriegebiet ausgesprochen. Beim Planungsverband ist von einem solchen Gemeinderatsbeschluß nichts angekommen, bestätigt dessen Vorsitzender Hans-Joachim Arendt.
Auf Unverständnis trifft die Windehäuser Reaktion beim städtischen Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse (CDU). Über eine Auflösung muß die Verbandsversammlung entscheiden. Gestern jedoch fiel in Stuttgart die Entscheidung, dass sich DaimlerChrysler in Kölleda ansiedeln wird. Die Entscheidung fiel vor allem deshalb, weil die Kommunen ein großes Industriegebiet vorhalten konnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Gemeinde gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen aussprechen kann, so Beyse gegenüber der nnz.
Autor: nnzNach nnz-Informationen sollen die Gemeinderäte von Windehausen auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen haben, den Antrag auf Auflösung des Planungsverbandes und auf eine Neugründung zu stellen. Damit wird es für den Verband im nächsten Jahr richtig enge. Nach dem gleichlautenden Beschluß der Urbacher Gemeinderäte folgt nun die Gemeinde, die einen wesentlichen Anteil am künftigen Gebiet in ihrer Gemarkung aufweist. Wie der Planungsverband damit umgeht, war heute noch nicht klar. Ein Austritt aus dem Planungsverband oder die Auflösung des Verbandes selbst ist hingegen für eine Gemeinde auch nicht ohne weiteres möglich. Dazu bedarf es eines Beschlusses. Andererseits sollte der Planungsverband jedoch auch auf die Befindlichkeiten der Menschen reagieren, in deren unmittelbarer Nähe künftig eine riesige Industriefläche erschlossen und vermarktet werden soll. Die Bürger von Windehausen hatten sich in diesem Jahr mehrheitlich (83 Prozent) gegen ein solches Industriegebiet ausgesprochen. Beim Planungsverband ist von einem solchen Gemeinderatsbeschluß nichts angekommen, bestätigt dessen Vorsitzender Hans-Joachim Arendt.
Auf Unverständnis trifft die Windehäuser Reaktion beim städtischen Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse (CDU). Über eine Auflösung muß die Verbandsversammlung entscheiden. Gestern jedoch fiel in Stuttgart die Entscheidung, dass sich DaimlerChrysler in Kölleda ansiedeln wird. Die Entscheidung fiel vor allem deshalb, weil die Kommunen ein großes Industriegebiet vorhalten konnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Gemeinde gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen aussprechen kann, so Beyse gegenüber der nnz.
