nnz-Forum: Genugtuung
Mittwoch, 23. August 2006, 16:35 Uhr
Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche berichtete die nnz vom Start eines Hilfstransports nach Rumänien. In der nnz berichtet nun Andreas Grahl über eine Reise nicht ohne Hindernisse.
nnz-Forum: Genugtuung (Foto: nnz)
Am 17. August, früh zwei Uhr startete unser Team pünktlich in Nordhausen, die Grenzen in Osteuropa der EU Staaten waren kein Problem. Der vorauszusehende Knackpunkt war der Grenzübergang nach Rumänien in Nadlac. Meinen Kontaktmann, der die gut vorbereiteten Transportunterlagen beschleunigt bearbeiten sollte, holte ich früh 6.00 Uhr aus dem Schlaf in seinem Büro. Ich rannte von einer Instanz zur anderen und irgendwann waren wir nach drei Stunden auf den rumänischen Straßen in Richtung Medias unterwegs. Da wir zu viel Zeit verloren hatten, beschloss ich mit Micha vom DRK vorzufahren, da der Zoll am Freitag 12.00 schließen wollte und wir aber keinesfalls bis Montag bleiben konnten.
Wir flogen in Richtung Medias und ein letzter Blick in den Rückspiegel zeigte mir, dass in rund 2000 Meter Luftlinie hinter einer Kurve in den Serpentinen, ein PKW gegen den Felsen gefahren war. Frank und Atze wurden sofort informiert aufzupassen, da sie sich noch vor der Unfallstelle befanden. Fünf Minuten später klingelte mein Handy und wir sollten sofort umdrehen, da es Schwerverletzte gibt. Es war ein grausamer Anblick. Ein Mann tot und eine Frau mit schwersten Verletzungen.
Die Ironie der Geschichte: Nach dem die Polizei ein Fax an den Zoll schickte, mit der Bestätigung der Ersthilfe durch die Deutschen, zeigte man sich gnädig und wartete bis zu unserer Ankunft um 18.30 Uhr.
Fazit: Wir wurden mit leuchtenden Augen empfangen und empfanden Genugtuung. Wie geplant, kamen wir gestern wieder in der Heimat an. Hiermit nochmals herzlichen Dank an alle Helfer, die an dem Gelingen dieser schweren Mission nie gezweifelt haben.
Andreas Grahl
nnz-Forum: Genugtuung (Foto: nnz)
Am 17. August, früh zwei Uhr startete unser Team pünktlich in Nordhausen, die Grenzen in Osteuropa der EU Staaten waren kein Problem. Der vorauszusehende Knackpunkt war der Grenzübergang nach Rumänien in Nadlac. Meinen Kontaktmann, der die gut vorbereiteten Transportunterlagen beschleunigt bearbeiten sollte, holte ich früh 6.00 Uhr aus dem Schlaf in seinem Büro. Ich rannte von einer Instanz zur anderen und irgendwann waren wir nach drei Stunden auf den rumänischen Straßen in Richtung Medias unterwegs. Da wir zu viel Zeit verloren hatten, beschloss ich mit Micha vom DRK vorzufahren, da der Zoll am Freitag 12.00 schließen wollte und wir aber keinesfalls bis Montag bleiben konnten.
Wir flogen in Richtung Medias und ein letzter Blick in den Rückspiegel zeigte mir, dass in rund 2000 Meter Luftlinie hinter einer Kurve in den Serpentinen, ein PKW gegen den Felsen gefahren war. Frank und Atze wurden sofort informiert aufzupassen, da sie sich noch vor der Unfallstelle befanden. Fünf Minuten später klingelte mein Handy und wir sollten sofort umdrehen, da es Schwerverletzte gibt. Es war ein grausamer Anblick. Ein Mann tot und eine Frau mit schwersten Verletzungen.
Die Ironie der Geschichte: Nach dem die Polizei ein Fax an den Zoll schickte, mit der Bestätigung der Ersthilfe durch die Deutschen, zeigte man sich gnädig und wartete bis zu unserer Ankunft um 18.30 Uhr.
Fazit: Wir wurden mit leuchtenden Augen empfangen und empfanden Genugtuung. Wie geplant, kamen wir gestern wieder in der Heimat an. Hiermit nochmals herzlichen Dank an alle Helfer, die an dem Gelingen dieser schweren Mission nie gezweifelt haben.
Andreas Grahl
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
