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Warten auf Anmeldung

Dienstag, 22. August 2006, 16:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Der „Otto-Normal-Bürger“ geht zur Straßenverkehrsbehörde vielleicht alle zwei bis drei Jahre, um ein Fahrzeug an-, ab- oder umzumelden. Nicht aber die Profis. Trotzdem müssen die warten, oftmals stundenlang.


Gisela Hartmann von den Bündnisgrünen steht dem automobilen Wahn nicht unbedingt aufgeschlossen gegenüber. Heute aber setzte sie sich im Krug in Bielen in das Amt und beobachtete dort das Treiben. Die Mitarbeiter der Autohäuser im Landkreis Nordhausen müssten sich mit ihren Stapeln von Papieren in die „normale“ Reihe anstellen. Wartenzeiten von 90 Minuten erlebte Gisela Hartmann heute. Zeiten, die für die Unternehmen bares, in diesem Falle, verschenktes Geld sind. Viele Unternehmer sind nicht nur im Landkreis Nordhausen tätig, sondern an „nebenan“ und dort machen sie die Beobachtung, dass es eine getrennte Bearbeitung gibt. Das erspart den „Gewerblichen“ Geld und den „Privaten“ Wartezeit.

Landrat Joachim Claus kündigte an, dass er eine entsprechende Anweisung vorbereiten lasse, damit die Zustände sich ändern. Jutta Krauth ergänzte, dass eine Erleichterung vorgesehen sei. So würden sich bald die Autohäuser per Internet direkt anwählen und die Anmeldung elektronisch vornehmen könnten. Eine entsprechende Eingabemaske sei vorhanden, der Rücklauf seitens der Unternehmen jedoch noch sehr zögerlich. Man werde sie deshalb noch einmal anschreiben.
Autor: nnz

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