Schwimmhalle muss bleiben
Montag, 21. August 2006, 14:29 Uhr
Nordhausen/Bleicherode (nnz). Mit Unverständnis hat die Stadt Bleicherode die mögliche endgültige Schließung der Schwimmhalle in Sollstedt durch das Landratsamt Nordhausen zur Kenntnis genommen. Was Bürgermeister Frank Rostek noch dazu meint, das hat jetzt die nnz erfahren.
Bleicherode begrüßt die Bemühungen des Sollstedter Bürgermeisters Jürgen Hohberg um den Erhalt der Schwimmhalle. Es hat den Anschein, dass die Gemeinde Sollstedt im Vorfeld der überraschenden Schließung zum 20. Juli nicht ausreichend durch das Landratsamt über die Hintergründe informiert wurde. Schon seit vielen Jahren findet unter anderem das Schulschwimmen und Vorschulschwimmen für die Bleicheröder Schüler und die Schüler der Nachbargemeinden in dieser Einrichtung statt. Damit obliegt der Schwimmhalle eine wichtige Funktion im westlichen Teil des Landkreises Nordhausen. Es wäre für unsere Region sehr bedauerlich, wenn Kinder ins Eichsfeld fahren müssten, um dort das Schwimmen zu erlernen. Der Nachteil, der gerade für unsere Kinder aus dieser Situation erwächst, ist mit einer Einsparung im Kreishaushalt nicht zu begründen, so Rostek.
Natürlich haben auch die Bürgerinnen und Bürger und die Vereine, die das Hallenbad nutzen, ebenfalls kein Verständnis für diese Maßnahme. Mit einer Schließung der Schwimmhalle würde der Kreis Nordhausen und damit die gesamte Region immer mehr ins Hintertreffen geraten. Es kann nicht sein, dass mit der endgültigen Schließung der Sollstedter Schwimmhalle der Negativ-Trend, welcher mit der vorgesehenen Kostenreduzierung für das Nordhäuser Theater begonnen hat, nun auch im Landkreis Nordhausen fortgesetzt wird. Auch unsere Region müsse für die Bürger lebenswert bleiben, resümiert der Bleicheröder Bürgermeister und fordert abschließend: Der Landkreis Nordhausen sollte im Interesse unserer Bürger alle Möglichkeiten ausschöpfen, welche einen Weiterbetrieb der Schwimmhalle in Sollstedt ermöglichen.
Autor: nnzBleicherode begrüßt die Bemühungen des Sollstedter Bürgermeisters Jürgen Hohberg um den Erhalt der Schwimmhalle. Es hat den Anschein, dass die Gemeinde Sollstedt im Vorfeld der überraschenden Schließung zum 20. Juli nicht ausreichend durch das Landratsamt über die Hintergründe informiert wurde. Schon seit vielen Jahren findet unter anderem das Schulschwimmen und Vorschulschwimmen für die Bleicheröder Schüler und die Schüler der Nachbargemeinden in dieser Einrichtung statt. Damit obliegt der Schwimmhalle eine wichtige Funktion im westlichen Teil des Landkreises Nordhausen. Es wäre für unsere Region sehr bedauerlich, wenn Kinder ins Eichsfeld fahren müssten, um dort das Schwimmen zu erlernen. Der Nachteil, der gerade für unsere Kinder aus dieser Situation erwächst, ist mit einer Einsparung im Kreishaushalt nicht zu begründen, so Rostek.
Natürlich haben auch die Bürgerinnen und Bürger und die Vereine, die das Hallenbad nutzen, ebenfalls kein Verständnis für diese Maßnahme. Mit einer Schließung der Schwimmhalle würde der Kreis Nordhausen und damit die gesamte Region immer mehr ins Hintertreffen geraten. Es kann nicht sein, dass mit der endgültigen Schließung der Sollstedter Schwimmhalle der Negativ-Trend, welcher mit der vorgesehenen Kostenreduzierung für das Nordhäuser Theater begonnen hat, nun auch im Landkreis Nordhausen fortgesetzt wird. Auch unsere Region müsse für die Bürger lebenswert bleiben, resümiert der Bleicheröder Bürgermeister und fordert abschließend: Der Landkreis Nordhausen sollte im Interesse unserer Bürger alle Möglichkeiten ausschöpfen, welche einen Weiterbetrieb der Schwimmhalle in Sollstedt ermöglichen.
