Verzerrungen abbauen
Mittwoch, 16. August 2006, 09:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht nur die Mehrwertsteuer wird im kommenden Jahr erhöht. Die Thüringer und mit ihnen die Menschen im Landkreis Nordhausen können sich auf steigende Energiepreise freuen. Was die Wirtschaft dazu sagt, das hat die nnz notiert.
Die Strompreise für Unternehmen liegen in Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt und Thüringen im Bundesländervergleich erneut an der Spitze, kritisiert IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen. Er fordert deshalb, die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen abzubauen und nicht noch durch weitere Preissteigerungen zu verstärken. Dabei könne es nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die bisherige Entwicklung entziehe den Unternehmen Liquidität und schwäche die Kaufkraft der Verbraucher.
Wichtig sei vor allem eine Reduzierung der staatlichen Steuern, die den Energiepreis belasten und eine wirksame Regulierung der Strom- und Gasnetze. Wesentliches Manko seien die hohen Netzentgelte, die den Wettbewerb verhindern. Im Freistaat würden diese 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen.
Aufgrund sich ständig ändernder Preise und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen ist es für die mittelständischen Kunden sehr schwer, den Marktüberblick zu behalten und die Angebote objektiv zu bewerten, so Chrestensen. Die IHK Erfurt biete deshalb Beratungen und Weiterbildungsveranstaltungen an. So starte im September der Lehrgang Energiemanager mit dem Ziel, Kosten zu sparen durch effektives Energiemanagement.
Autor: nnzDie Strompreise für Unternehmen liegen in Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt und Thüringen im Bundesländervergleich erneut an der Spitze, kritisiert IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen. Er fordert deshalb, die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen abzubauen und nicht noch durch weitere Preissteigerungen zu verstärken. Dabei könne es nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die bisherige Entwicklung entziehe den Unternehmen Liquidität und schwäche die Kaufkraft der Verbraucher.
Wichtig sei vor allem eine Reduzierung der staatlichen Steuern, die den Energiepreis belasten und eine wirksame Regulierung der Strom- und Gasnetze. Wesentliches Manko seien die hohen Netzentgelte, die den Wettbewerb verhindern. Im Freistaat würden diese 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen.
Aufgrund sich ständig ändernder Preise und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen ist es für die mittelständischen Kunden sehr schwer, den Marktüberblick zu behalten und die Angebote objektiv zu bewerten, so Chrestensen. Die IHK Erfurt biete deshalb Beratungen und Weiterbildungsveranstaltungen an. So starte im September der Lehrgang Energiemanager mit dem Ziel, Kosten zu sparen durch effektives Energiemanagement.
