Mittelständler mit Forderung
Montag, 14. August 2006, 07:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn sich Unternehmensverbände zu Wort melden, dann stellen sie zumeist Forderungen an die Politik. So auch diesmal...
Eine umgehende steuerliche Entlastung der Klein- und Mittelständischen Betriebe hat der Kreisgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Volker Beiersdorf, gefordert. Dem Mittelstand wurde im Koalitionsvertrag Entlastung versprochen. Angesichts der unerwarteten Steuermehreinnahmen von 20 Milliarden Euro kann sich die SPD jetzt nicht länger gegen eine deutliche Nettoentlastung der Unternehmen sperren. Ihnen verdankt der Fiskus im Wesentlichen die zusätzlichen Steuermilliarden. Die versprochenen Entlastungen seien kein Steuergeschenk an die Unternehmer, sondern würden die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland sichern.
Schließlich sei der gegenwärtige konjunkturelle Aufschwung durch die Mehrwertsteuererhöhung Anfang 2007 ernsthaft bedroht. Da die Große Koalition von diesem wirtschaftspolitischen Irrweg offenbar nicht abzubringen ist, müssen die Betriebe zumindest an anderer Stelle entlastet werden. Die Unternehmensteuerreform darf daher nicht bis 2008 aufgeschoben werden, sondern muss zeitgleich mit der Anhebung der Mehrwertsteuer in Kraft treten, fordern die Mittelständler im Landkreis Nordhausen. Das wäre auch ein wichtiger Schritt, die konjunkturell schädliche Wirkung dieser Steuererhöhung zu begrenzen, ergänzt Volker Beiersdorf.
Autor: nnzEine umgehende steuerliche Entlastung der Klein- und Mittelständischen Betriebe hat der Kreisgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Volker Beiersdorf, gefordert. Dem Mittelstand wurde im Koalitionsvertrag Entlastung versprochen. Angesichts der unerwarteten Steuermehreinnahmen von 20 Milliarden Euro kann sich die SPD jetzt nicht länger gegen eine deutliche Nettoentlastung der Unternehmen sperren. Ihnen verdankt der Fiskus im Wesentlichen die zusätzlichen Steuermilliarden. Die versprochenen Entlastungen seien kein Steuergeschenk an die Unternehmer, sondern würden die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland sichern.
Schließlich sei der gegenwärtige konjunkturelle Aufschwung durch die Mehrwertsteuererhöhung Anfang 2007 ernsthaft bedroht. Da die Große Koalition von diesem wirtschaftspolitischen Irrweg offenbar nicht abzubringen ist, müssen die Betriebe zumindest an anderer Stelle entlastet werden. Die Unternehmensteuerreform darf daher nicht bis 2008 aufgeschoben werden, sondern muss zeitgleich mit der Anhebung der Mehrwertsteuer in Kraft treten, fordern die Mittelständler im Landkreis Nordhausen. Das wäre auch ein wichtiger Schritt, die konjunkturell schädliche Wirkung dieser Steuererhöhung zu begrenzen, ergänzt Volker Beiersdorf.
