Das Optimum erreicht
Samstag, 12. August 2006, 16:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Endlich rollt der Ball wieder in der Thüringenliga. Wacker 90 empfing heute einen Gegner, gegen den es noch nie einen Sieg gab. Wie es für die Blau-Weißen lief, erfahren Sie hier.
Wacker konnte auf der ganzen Linie überzeugen. Trainer Etzrodts Marschroute, den Gegner sofort unter Druck zu setzen, wurde klassisch umgesetzt. In Minute 7 köpfte der bärenstarke Neuzugang Stephan Hoffmann noch knapp am Tor vorbei, aber nur eine Minute später wird Torsten Klaus wundeschön freigespielt und vollendet in Mittelstürmermanier unhaltbar zum 1:0. Die Nordhäuser setzten nach und die überforderten Niederpöllnitzer hatten nichts entgegenzusetzen.
Angriff auf Angriff rollte auf das von Jens Weißgärber gehütete Tor und ehe sich der Gästekeeper das erste Mal auszeichnen konnte, schlug es wieder ein. Lars Pohl hatte uneigennützig aus aussichtsreicher Position in die Mitte gepasst, wo Torsten Klaus dankbar einnetzte. Da waren 13 Minuten gespielt. Nach 17 Minuten hat Wacker den ersten Eckball und der zweite Neuzugang Jacek Ciesla zirkelt Hoffmann den Ball auf den Kopf. Der braucht nur noch einzunicken – 3:0.
Das hatte Trainer Etzrodt wohl gemeint, als er vor der Partie von seinen Jungs verlangte, in der ersten Viertelstunde ein Feuerwerk abzubrennen. Niederpöllnitz war zu diesem Zeitpunkt schon klar besiegt und die Wackeren ließen es nun ruhiger angehen. Ciesla führte souverän Regie, der Ball lief in den eigenen Reihen, Töpfer, Hoffmann und Braun spielten sich die Bälle zu und in der Spitze lauerten die agilen Pohl und Klaus.
Die Großchancen kamen im 5-Minuten-Takt. In der 29. min verpasst Braun und Nico Steinberg jagt den Nachschuss neben das Gehäuse. Nach einer Hoffmann-Flanke nimmt Lars Pohl den Ball spektakulär direkt, aber ein Abwehrbein ist noch dazwischen (32.). In der 35. Minute schießt Braun nach einem herrlichen Zuspiel von Ciesla knapp vorbei und kurz vor der Pause bedient Tino Steinberg Lars Pohl mustergültig, der nur einen Schritt zu spät kommt.
Nach der Pause das gleiche Bild, Wacker drückend überlegen und Niederpöllnitz ohne jede Chance. Folgerichtig das 4:0 in der 53. Minute, Torschütze wieder TORsten Klaus. Der hat damit schon 3 seiner versprochenen 25 Saisontore erzielt. Wacker legt nun eine Pause ein, Niederpöllnitz kommt zu zwei Chancen, ehe der aufgerückte Jens Ludwig nach 73 Minuten einen Fernschuss an den Pfosten hämmert. Von dort springt der Ball vor die Füße von Lars Pohl, der endlich sein verdientes Tor macht – 5:0. Der Rest war Ausruhen für die nächsten Aufgaben, das 1:5 von Eichelberger in der Nachspielzeit nur noch ein kleiner Schönheitsfehler.
Der FSV Wacker 90 ist souveräner Tabellenführer nach dem ersten Spieltag und weiß genau, dass Niederpöllnitz in dieser Form kein Maßstab für andere Thüringenligisten darstellt.
Trainerstimmen:
Uwe Etzrodt (Wacker 90)
Wir sind froh, dass wir das Auftaktspiel gewonnen haben. Ich habe die Mannschaft unter der Woche noch einmal in Klausur genommen und vor einer Unterschätzung des Gegners gewarnt. Wir haben hochverdient gewonnen und streckenweise sehr guten Fußball und wunderschöne Tore gezeigt. Das Gegentor zum Schluss war unnötig und nun wollen wir nächste Woche zu Null spielen. Die beiden Neuen haben mir sehr gut gefallen. Von Stephan Hoffmanns Robustheit war ich beeindruckt und über Jatza Ciesla brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Er ist der Kopf der Mannschaft.
Uwe Hermannstädter (BW Niedewrpöllnitz)
Nordhausen war in allen Belangen überlegen und hat verdient gewonnen. Wir konnten unsere Abgänge bisher nicht kompensieren und müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen. Nordhausen zähle ich zu den Favoriten in der Liga.
Frohe Botschaft am Rande: Wacker hat in der nächsten Pokalrunde des Oddset-Pokals am 3. September Heimrecht und empfängt Namensvetter Wacker Gotha. Gegen die gab es im letzten Pokalspiel vor zwei Jahren ein unterhaltsames 5:4 nach Verlängerung.
Autor: nnzWacker konnte auf der ganzen Linie überzeugen. Trainer Etzrodts Marschroute, den Gegner sofort unter Druck zu setzen, wurde klassisch umgesetzt. In Minute 7 köpfte der bärenstarke Neuzugang Stephan Hoffmann noch knapp am Tor vorbei, aber nur eine Minute später wird Torsten Klaus wundeschön freigespielt und vollendet in Mittelstürmermanier unhaltbar zum 1:0. Die Nordhäuser setzten nach und die überforderten Niederpöllnitzer hatten nichts entgegenzusetzen.
Angriff auf Angriff rollte auf das von Jens Weißgärber gehütete Tor und ehe sich der Gästekeeper das erste Mal auszeichnen konnte, schlug es wieder ein. Lars Pohl hatte uneigennützig aus aussichtsreicher Position in die Mitte gepasst, wo Torsten Klaus dankbar einnetzte. Da waren 13 Minuten gespielt. Nach 17 Minuten hat Wacker den ersten Eckball und der zweite Neuzugang Jacek Ciesla zirkelt Hoffmann den Ball auf den Kopf. Der braucht nur noch einzunicken – 3:0.
Das hatte Trainer Etzrodt wohl gemeint, als er vor der Partie von seinen Jungs verlangte, in der ersten Viertelstunde ein Feuerwerk abzubrennen. Niederpöllnitz war zu diesem Zeitpunkt schon klar besiegt und die Wackeren ließen es nun ruhiger angehen. Ciesla führte souverän Regie, der Ball lief in den eigenen Reihen, Töpfer, Hoffmann und Braun spielten sich die Bälle zu und in der Spitze lauerten die agilen Pohl und Klaus.
Die Großchancen kamen im 5-Minuten-Takt. In der 29. min verpasst Braun und Nico Steinberg jagt den Nachschuss neben das Gehäuse. Nach einer Hoffmann-Flanke nimmt Lars Pohl den Ball spektakulär direkt, aber ein Abwehrbein ist noch dazwischen (32.). In der 35. Minute schießt Braun nach einem herrlichen Zuspiel von Ciesla knapp vorbei und kurz vor der Pause bedient Tino Steinberg Lars Pohl mustergültig, der nur einen Schritt zu spät kommt.
Nach der Pause das gleiche Bild, Wacker drückend überlegen und Niederpöllnitz ohne jede Chance. Folgerichtig das 4:0 in der 53. Minute, Torschütze wieder TORsten Klaus. Der hat damit schon 3 seiner versprochenen 25 Saisontore erzielt. Wacker legt nun eine Pause ein, Niederpöllnitz kommt zu zwei Chancen, ehe der aufgerückte Jens Ludwig nach 73 Minuten einen Fernschuss an den Pfosten hämmert. Von dort springt der Ball vor die Füße von Lars Pohl, der endlich sein verdientes Tor macht – 5:0. Der Rest war Ausruhen für die nächsten Aufgaben, das 1:5 von Eichelberger in der Nachspielzeit nur noch ein kleiner Schönheitsfehler.
Der FSV Wacker 90 ist souveräner Tabellenführer nach dem ersten Spieltag und weiß genau, dass Niederpöllnitz in dieser Form kein Maßstab für andere Thüringenligisten darstellt.
Trainerstimmen:
Uwe Etzrodt (Wacker 90)
Wir sind froh, dass wir das Auftaktspiel gewonnen haben. Ich habe die Mannschaft unter der Woche noch einmal in Klausur genommen und vor einer Unterschätzung des Gegners gewarnt. Wir haben hochverdient gewonnen und streckenweise sehr guten Fußball und wunderschöne Tore gezeigt. Das Gegentor zum Schluss war unnötig und nun wollen wir nächste Woche zu Null spielen. Die beiden Neuen haben mir sehr gut gefallen. Von Stephan Hoffmanns Robustheit war ich beeindruckt und über Jatza Ciesla brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Er ist der Kopf der Mannschaft.
Uwe Hermannstädter (BW Niedewrpöllnitz)
Nordhausen war in allen Belangen überlegen und hat verdient gewonnen. Wir konnten unsere Abgänge bisher nicht kompensieren und müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen. Nordhausen zähle ich zu den Favoriten in der Liga.
Frohe Botschaft am Rande: Wacker hat in der nächsten Pokalrunde des Oddset-Pokals am 3. September Heimrecht und empfängt Namensvetter Wacker Gotha. Gegen die gab es im letzten Pokalspiel vor zwei Jahren ein unterhaltsames 5:4 nach Verlängerung.















