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Fortsetzung erhalten

Donnerstag, 10. August 2006, 07:49 Uhr
Nordhausen/Bad Lauterberg (nnz). Die Solllingbahn gilt unter Bahnfreunden als die direkte Fortsetzung der Südharzstrecke. Und diese Sollingbahn könnte gefährdet sein. Darauf mach die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ aufmerksam.


„Höchste Eisenbahn“ wird sich dafür einsetzen, dass die Sollingbahn von Northeim nach Ottbergen als natürliche Fortsetzung der Südharzstrecke gen Westen erhalten bleibt. „Auch wenn es derzeit keine durchgehenden Züge mehr gibt, muss die Gesamtstrecke Nordhausen – Altenbeken bleiben. Sowohl der Güterverkehr als auch eines Tages einige durchgehende Reisezüge können ihren Weg wieder über die kürzeste Strecke in das Ruhrgebiet nehmen.

„Wir fragen uns, was noch alles passieren muss, um den Politikern klar zu machen, dass wir eine Alternative zum Individualverkehr brauchen. Öl und Benzin werden gewiss nicht mehr billiger und allemal knapper. Wenn der ländliche Raum überleben will, müssen Bahnen und Busse weiter verkehren. Für eine touristisch geprägte Region wie den Südharz gilt dies erst recht“, meint der Sprecher der Initiative, der „vermehrte Aktivitäten“ und eine mögliche Sondersitzung im Herbst in Northeim ankündigt. Man werde, so Reinboth, alle Kräfte mobilisieren, um eine Stilllegung der Sollingbahn und Einschränkungen im Südharz zu verhindern.

Als eine mögliche Maßnahme schlägt „Höchste Eisenbahn“ die Verlängerung der Züge der Sollingbahn über Northeim hinaus bis und ab Göttingen, einen konsequenten 2-Stunden-Takt auf beiden von Göttingen nach Ottbergen führenden Strecken und damit eine stündliche umsteigefreie Verbindung zwischen den beiden Punkten in beiden Richtungen vor.
Autor: nnz

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