Alibi für Minister
Dienstag, 08. August 2006, 11:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute trafen sich die Gesellschafter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH mit Kultusminister Jens Goebel (CDU). Wie die nnz erfuhr, soll es eine Alibiveranstaltung gewesen sein...
Wie Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) kurz nach Gesprächsschluss sagte, habe es erwartungsgemäß keine Ergebnisse gegeben. Man habe auch Sicht der Gesellschafter vorsichtige Vorschläge, wie etwa eine engere Zusammenarbeit mit dem Theater in Rudolstadt, unterbreitet. Auch haben die beiden Städte Sondershausen und Nordhausen signalisiert, ihre Zuschüsse für die GmbH ab 2009 zu erhöhen. Ganz klar sei jedoch herausgestellt worden, dass für die Gesellschafter das Nordhäuser Theater weiter ein Produktionsstandort bleiben müsse.
Minister Goebel hingegen habe der Nordthüringer Runde die Vorzüge eines Bespieltheaters schmackhaft machen zu wollen. Und da sind die Fronten nach Meinung von Beobachtern bereits sanft abgesteckt worden.
Noch kritischer als Barbara Rinke sieht Landrat Joachim Claus (CDU) das 90minütge Gespräch. Er könne dem Austausch der Standpunkte keinen optimistischen Aspekt abgewinnen. Im Gegenteil, sein Optimismus sei gestern noch erheblich größer gewesen. Joachim Claus habe noch einmal deutlich gemacht, dass er es nicht hinnehmen werde, dass die Bürger in Nordthüringen als Menschen zweiter Klasse behandelt werden würden. Für mich hatte das Gespräch eher den Charakter einer Alibiveranstaltung, so Claus zur nnz.
Jetzt müsse der Druck aus Nordthüringen auf die Landesregierung noch mehr verstärkt werden, in erster Linie seien die Landtagsabgeordneten der Region gefragt. So eine Haltung des Ministeriums, wie sie heute für Joachim Claus zu erahnen war, kann nicht weiter hingenommen werden. Im September soll es ein weiteres Gespräch geben.
Autor: nnzWie Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) kurz nach Gesprächsschluss sagte, habe es erwartungsgemäß keine Ergebnisse gegeben. Man habe auch Sicht der Gesellschafter vorsichtige Vorschläge, wie etwa eine engere Zusammenarbeit mit dem Theater in Rudolstadt, unterbreitet. Auch haben die beiden Städte Sondershausen und Nordhausen signalisiert, ihre Zuschüsse für die GmbH ab 2009 zu erhöhen. Ganz klar sei jedoch herausgestellt worden, dass für die Gesellschafter das Nordhäuser Theater weiter ein Produktionsstandort bleiben müsse.
Minister Goebel hingegen habe der Nordthüringer Runde die Vorzüge eines Bespieltheaters schmackhaft machen zu wollen. Und da sind die Fronten nach Meinung von Beobachtern bereits sanft abgesteckt worden.
Noch kritischer als Barbara Rinke sieht Landrat Joachim Claus (CDU) das 90minütge Gespräch. Er könne dem Austausch der Standpunkte keinen optimistischen Aspekt abgewinnen. Im Gegenteil, sein Optimismus sei gestern noch erheblich größer gewesen. Joachim Claus habe noch einmal deutlich gemacht, dass er es nicht hinnehmen werde, dass die Bürger in Nordthüringen als Menschen zweiter Klasse behandelt werden würden. Für mich hatte das Gespräch eher den Charakter einer Alibiveranstaltung, so Claus zur nnz.
Jetzt müsse der Druck aus Nordthüringen auf die Landesregierung noch mehr verstärkt werden, in erster Linie seien die Landtagsabgeordneten der Region gefragt. So eine Haltung des Ministeriums, wie sie heute für Joachim Claus zu erahnen war, kann nicht weiter hingenommen werden. Im September soll es ein weiteres Gespräch geben.
