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Positive Entwicklung

Dienstag, 08. August 2006, 10:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Täglich berichtet Ihre nnz über das Unfallgeschehen im Landkreis Nordhausen. Wenn Sie wissen wollen, an welchem Wochentag es am meisten krachte, dann sollten Sie unbedingt klicken.


Im 1. Halbjahr 2006 wurden durch die Thüringer Polizei 28 845 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 746 Unfälle bzw. 2,5 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2005. Es ereigneten sich 3 811 Unfälle mit Personenschaden (- 9,3 Prozent) und 25 034 Unfälle mit nur Sachschaden (- 1,4 Prozent).

Bei Straßenverkehrsunfällen verunglückten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 5 023 Personen, das waren 507 Verunglückte (- 9,2 Prozent) weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahrs. Die Halbjahresbilanz 2006 ergab 90 Verkehrstote, 2 Personen weniger (- 2,2 Prozent) als zur Halbjahresbilanz 2005 sowie 1 196 Schwerverletzte (- 10,8 Prozent) und 3 737 Leichtverletzte (- 8,8 Prozent).

Unter den 90 getöteten Verkehrsteilnehmern befanden sich 53 Pkw und 6 Lkw-Fahrer bzw. Mitfahrer, 14 Motorradfahrer, 7 Fahrradfahrer und 10 Fußgänger. Rund drei Viertel aller Getöteten (69) waren männlichen Geschlechts, 21 Tote waren weiblich.

Die meisten Unfälle ereigneten sich an einem Freitag (5 027 Unfälle). Bei den 665 Unfällen mit Personenschaden verletzten sich freitags 851 Personen (17 Prozent aller Verletzen) und 23 Personen starben (25 Prozent aller Getöteten). Zu den unfallärmsten Tagen zählen der Sonntag und der Samstag. An den Wochenendtagen passieren etwa halb soviel Unfälle wie an Wochentagen. Unfallärmster Tag war der Sonntag mit 2 354 Unfällen, darunter 383 Unfälle mit Personenschaden und 1 971 Unfälle mit nur Sachschaden. Am häufigsten passierten die Straßenverkehrsunfälle zwischen 14 und 16 Uhr (4 186 Unfälle mit 794 Verunglückten).

790 bzw. 2,7 Prozent aller Unfälle auf Thüringer Straßen wurden im 1. Halbjahr 2006 durch Fahren unter Alkohol verursacht, 7, Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Steigende Unfallzahlen wurden auf der Autobahn registriert. Während alle anderen Straßenklassen, wie Bundesstraßen (- 12,5 Prozent), Landstraßen (- 15,9 Prozent) und Kreisstraßen (- 18,5 Prozent) Rückgänge aufwiesen, erhöhte sich die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden auf Autobahnen von Januar bis Juni 2006 um 17,7 Prozent. Die Zahl der Getöteten stieg hier von 8 Personen im ersten Halbjahr 2005 auf 15 Personen im ersten Halbjahr 2006.
Autor: nnz

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