Unterstützung ist vielfältig
Montag, 07. August 2006, 16:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Jeder dritte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer verdient derzeit sein Geld jenseits von seinem Wohnort. Im Zuständigkeitsbereich der Nordhäuser Arbeitsagentur pendeln von den insgesamt fast 97.000 Beschäftigten rund 35.000 Menschen zur Arbeit. Für sie gibt es Unterstützungen.
Diese Arbeitnehmer nehmen tägliche Fahrzeiten oder längere Abwesenheiten in Kauf. Die Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt verlangt eine entsprechende Mobilität. Zur Beendigung von Arbeitslosigkeit oder zum Erwerb einer Lehrstelle ist dies oft die einzige Chance beruflich Fuß zu fassen. Die Nordhäuser Arbeitsagentur kann Arbeitsuchenden bei auswärtiger Arbeitsaufnahme interessante finanzielle Hilfen gewähren. Über 2.700 Männer und Frauen profitierten bereits im ersten Halbjahr 2006 davon, allein rund 1.400 in Form von Fahrkosten.
Wir haben inzwischen zahlreiche Möglichkeiten finanziell eine Aufnahme von Arbeit, die zunächst mit höheren Kosten verbunden ist, zu unterstützen, erläutert Helmut Ahr, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Nordhausen. Wichtig zuvor ist immer ein Beratungsgespräch in unserem Haus und die Antragstellung, bevor die Kosten entstehen.
Ausgaben können beispielsweise im Zusammenhang mit der Anschaffung von Arbeitskleidung und Ausrüstungsgegenständen übernommen werden. Für getrennte Haushaltsführung gibt es begrenzt auf 260 Euro ein halbes Jahr finanzielle Hilfe. Muss der Arbeitnehmer täglich pendeln, kann die Arbeitsagentur ebenfalls sechs Monate lang die Fahrkosten tragen. Besonders beachtenswert ist die Übernahme von Umzugskosten, wenn ein tägliches Pendeln, auf Grund der Entfernung, nicht mehr in Betracht kommt.
Hierbei ist wichtig, dass der Umzug innerhalb von zwei Jahren nach Aufnahme der Beschäftigung erfolgt. Übergangsbeihilfe als Darlehen sichert für viele Menschen den Lebensunterhalt bis zur ersten Lohnzahlung und auch die erste Fahrt zum Antritt einer auswärtigen Arbeits- oder Ausbildungsstelle ist immer mit Reisekosten verbunden, die von der Arbeitsagentur gezahlt werden können.
Autor: nnzDiese Arbeitnehmer nehmen tägliche Fahrzeiten oder längere Abwesenheiten in Kauf. Die Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt verlangt eine entsprechende Mobilität. Zur Beendigung von Arbeitslosigkeit oder zum Erwerb einer Lehrstelle ist dies oft die einzige Chance beruflich Fuß zu fassen. Die Nordhäuser Arbeitsagentur kann Arbeitsuchenden bei auswärtiger Arbeitsaufnahme interessante finanzielle Hilfen gewähren. Über 2.700 Männer und Frauen profitierten bereits im ersten Halbjahr 2006 davon, allein rund 1.400 in Form von Fahrkosten.
Wir haben inzwischen zahlreiche Möglichkeiten finanziell eine Aufnahme von Arbeit, die zunächst mit höheren Kosten verbunden ist, zu unterstützen, erläutert Helmut Ahr, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Nordhausen. Wichtig zuvor ist immer ein Beratungsgespräch in unserem Haus und die Antragstellung, bevor die Kosten entstehen.
Ausgaben können beispielsweise im Zusammenhang mit der Anschaffung von Arbeitskleidung und Ausrüstungsgegenständen übernommen werden. Für getrennte Haushaltsführung gibt es begrenzt auf 260 Euro ein halbes Jahr finanzielle Hilfe. Muss der Arbeitnehmer täglich pendeln, kann die Arbeitsagentur ebenfalls sechs Monate lang die Fahrkosten tragen. Besonders beachtenswert ist die Übernahme von Umzugskosten, wenn ein tägliches Pendeln, auf Grund der Entfernung, nicht mehr in Betracht kommt.
Hierbei ist wichtig, dass der Umzug innerhalb von zwei Jahren nach Aufnahme der Beschäftigung erfolgt. Übergangsbeihilfe als Darlehen sichert für viele Menschen den Lebensunterhalt bis zur ersten Lohnzahlung und auch die erste Fahrt zum Antritt einer auswärtigen Arbeits- oder Ausbildungsstelle ist immer mit Reisekosten verbunden, die von der Arbeitsagentur gezahlt werden können.
