Weihnachtsgeschenk für JUH
Mittwoch, 19. Dezember 2001, 10:49 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Die Luftrettung am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus bleibt weiter in der Verantwortung der Johanniter-Unfall-Hilfe. Heute wurde ein entsprechender Vertrag unterschrieben.
Abgeschlossen wurde diese Vereinbarung zwischen dem Thüringer Innenministerium und dem Landesverband der JUH. Über die einstige Vergabe für die Betreibung der Luftrettungsstation an den Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen gab es einen Streit vor dem Verwaltungsgericht (siehe hierzu auch nnz). Das Gericht schließlich hatte dem Ministerium untersagt, einen solchen Vertrag abzuschließen, da der Zweckverband zu dieser Aufgabe nicht befugt sei, so die Johanniter in einer Pressemitteilung. Darin heißt es weiter: Für den Kreisverband Nordhausen der JUH und seine Mitglieder stellt sich vorerst die Weiterführung der Luftrettung als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk dar. Zeigt er doch, dass es auch für sie richtig war, den bis in den letzten Tagen unternommenen Abwerbeversuchen der Konkurrenten Widerstand zu leisten.
Der Landesvorstand der JUH geht davon aus, dass ebenfalls noch in diesem Jahr das Verwaltungsgericht einen für die Johanniter positiven Beschluß für den bodengebundenen Rettungsdienst und für die aus seiner Sicht für die Stadt Nordhausen unerläßliche Rettungswache am Südharz-Krankenhaus fassen werde. Die Johanniter werden nach nnz-Informationen die Rettungswache auch nach dem 31. Dezember weiter besetzen. Der Landesvorstand beruft sich dabei auf einen bestehenden Mietvertrag und auf ein zu erwartendes Urteil des Verwaltungsgerichtes.
Autor: nnzAbgeschlossen wurde diese Vereinbarung zwischen dem Thüringer Innenministerium und dem Landesverband der JUH. Über die einstige Vergabe für die Betreibung der Luftrettungsstation an den Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen gab es einen Streit vor dem Verwaltungsgericht (siehe hierzu auch nnz). Das Gericht schließlich hatte dem Ministerium untersagt, einen solchen Vertrag abzuschließen, da der Zweckverband zu dieser Aufgabe nicht befugt sei, so die Johanniter in einer Pressemitteilung. Darin heißt es weiter: Für den Kreisverband Nordhausen der JUH und seine Mitglieder stellt sich vorerst die Weiterführung der Luftrettung als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk dar. Zeigt er doch, dass es auch für sie richtig war, den bis in den letzten Tagen unternommenen Abwerbeversuchen der Konkurrenten Widerstand zu leisten.
Der Landesvorstand der JUH geht davon aus, dass ebenfalls noch in diesem Jahr das Verwaltungsgericht einen für die Johanniter positiven Beschluß für den bodengebundenen Rettungsdienst und für die aus seiner Sicht für die Stadt Nordhausen unerläßliche Rettungswache am Südharz-Krankenhaus fassen werde. Die Johanniter werden nach nnz-Informationen die Rettungswache auch nach dem 31. Dezember weiter besetzen. Der Landesvorstand beruft sich dabei auf einen bestehenden Mietvertrag und auf ein zu erwartendes Urteil des Verwaltungsgerichtes.
