nnz-Forum: Ein Besuch lohnt sich
Freitag, 04. August 2006, 07:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Aufgestöbert und abgestaubt – unter diesem Titel ist derzeit eine Ausstellung in der Nordhäuser Flohburg zu sehen. nnz-Leserin Gisela Buttgereit hat sich die Schau angesehen und dazu ihre Gedanken ins Forum gebracht.
Freudig überrascht war ich beim Besuch der Flohburg. Die vielfältigen Exponate der aktuellen Ausstellung zeigen, über welche Schätze die Stadt Nordhausen verfügt. Neben den Gemälden vom frühen Nordhausen, gefiel mir besonders die Meißner Porzellanausstellung. Aber auch das Kinderbildnis aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt die Zufriedenheit und Unbeschwertheit der Jugend. Als Theaterliebhaberin betrachtete ich interessiert den Fächer aus Papier und Elfenbein, bemalt mit griechischen Motiven sowie das Schirmchen aus Seide. Die Glacèhandschuhe und das Beutelchen um 1900 mit Siedenstickerei sowie Bändchenverchluss waren modisches Beiwerk der Theatergarderobe.
Aber auch die anderen Ausstellungsstücke über markante Ereignisse der Nordhäuser Geschichte, von der Gründung unserer Stadt im 10. Jahrhundert bis zur Gegenwart können bewundert werden. Die Tierpräparate, Herbarien und Mineralien sind ebenso sehenswert wie die Entwicklung des Schulwesens von 961 bis 1945. Die Schulbänke sind Originale um 1900 und versetzen den Besucher in jene Schulstunde, wo noch Rechentafel, Schiefertafel und Kartenstände notwendige Hilfsmittel des Lehrers waren.
Das Erdgeschoss der Flohburg wurde wie ein Klassenzimmer gestaltet. Die Schränke, ausgestattet mit einer Schmetterlingssammlung und anderen Stücken stammen aus Dorfschulen des Landkreises Nordhausen. Ein Originalfilm von 1927 offenbart, wie in Nordhausen die 1000-Jahr-Feier begangnen wurde. Der Bogen zum Heute wird gespannt mit Zeitzeugnissen an beiden Weltkriegen und 40 Jahren DDR.
Gekrönt wird die Ausstellung mit einem Quiz. Bei richtiger Beantwortung der Fragen können Preise gewonnen werden. Ein Besuch für Urlauber aus nah und fern und alle Kunstliebhaber lohnt sich.
Gisela Buttgereit, Nordhausen
Freudig überrascht war ich beim Besuch der Flohburg. Die vielfältigen Exponate der aktuellen Ausstellung zeigen, über welche Schätze die Stadt Nordhausen verfügt. Neben den Gemälden vom frühen Nordhausen, gefiel mir besonders die Meißner Porzellanausstellung. Aber auch das Kinderbildnis aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt die Zufriedenheit und Unbeschwertheit der Jugend. Als Theaterliebhaberin betrachtete ich interessiert den Fächer aus Papier und Elfenbein, bemalt mit griechischen Motiven sowie das Schirmchen aus Seide. Die Glacèhandschuhe und das Beutelchen um 1900 mit Siedenstickerei sowie Bändchenverchluss waren modisches Beiwerk der Theatergarderobe.
Aber auch die anderen Ausstellungsstücke über markante Ereignisse der Nordhäuser Geschichte, von der Gründung unserer Stadt im 10. Jahrhundert bis zur Gegenwart können bewundert werden. Die Tierpräparate, Herbarien und Mineralien sind ebenso sehenswert wie die Entwicklung des Schulwesens von 961 bis 1945. Die Schulbänke sind Originale um 1900 und versetzen den Besucher in jene Schulstunde, wo noch Rechentafel, Schiefertafel und Kartenstände notwendige Hilfsmittel des Lehrers waren.
Das Erdgeschoss der Flohburg wurde wie ein Klassenzimmer gestaltet. Die Schränke, ausgestattet mit einer Schmetterlingssammlung und anderen Stücken stammen aus Dorfschulen des Landkreises Nordhausen. Ein Originalfilm von 1927 offenbart, wie in Nordhausen die 1000-Jahr-Feier begangnen wurde. Der Bogen zum Heute wird gespannt mit Zeitzeugnissen an beiden Weltkriegen und 40 Jahren DDR.
Gekrönt wird die Ausstellung mit einem Quiz. Bei richtiger Beantwortung der Fragen können Preise gewonnen werden. Ein Besuch für Urlauber aus nah und fern und alle Kunstliebhaber lohnt sich.
Gisela Buttgereit, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
