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nnz-Doku: Für unser Theater (12)

Freitag, 28. Juli 2006, 13:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Mittelpunkt der Sitzung der SPD-Fraktion des Kreistages standen die angekündigten erheblichen Kürzungen der Landeszuschüsse ab 2009 für unser Theater. Unverständnis und Kopfschütteln aber keine Resignation prägten die Diskussion. Was darüber hinaus noch gesagt wurde, das hat die nnz erfahren.


Wir müssen um unser Theater kämpfen, war der einmütige Tenor, betonte Dagmar Becker. Die Wichtigkeit des Theaters für unsere Region, als Kulturstätte und Standortfaktor für sich ansiedelnde Unternehmen, sind nochmals hervorzuheben. Thüringen lebt in einem nicht zu unterschätzenden Maße von seiner Kulturgeschichte und dem Tourismus.

Wir dürfen nicht zulassen, dass uns der Ast abgesägt wird, auf dem wir sitzen, so Becker weiter. 70 Prozent weniger Landesförderung sind unakzeptabel und vom zuständigen Ministerium instinktlos und zudem diskriminierend, denn mit 3,64 € bekommen wir mit Abstand die geringste Pro-Kopf-Förderung in Thüringen. Das ist ein politisches Signal aus Erfurt, das so keinesfalls hingenommen werden darf.

Eine Abstimmung im Thüringer Landtag wird es dazu voraussichtlich erst im Herbst 2007 geben. Im Doppelhaushalt 2008/2009 werden die gekürzten Theaterzuschüsse zur Abstimmung kommen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, um ein Umdenken bei der Landesregierung zu bewirken.
Autor: nnz

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