Es geht los
Mittwoch, 26. Juli 2006, 16:01 Uhr
Nordhausen (nnz). In punkto Ausstattung mit Radwegen gibt es im Landkreis Nordhausen noch erheblichen Nachholebedarf. Doch ein Teil dessen soll realisiert werden. Fachleute sprechen von einem Lückenschluss. Die nnz mit den Einzelheiten.
Im August wird das Straßenbauamt Nordthüringen mit dem Bau des Rad- und Gehweges zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen beginnen. Baustart wird in der Parkallee auf Höhe der Einmündung Beethovenring sein. Mit dem Bau sei dann eine weitere Lücke in der überregionalen Wegeverbindung von der Goldenen Aue und dem Kyffhäuser bis in den Südharz geschaffen, erklärte Inge Klaan, Leiterin des Nordhäuser Stadtplanungsamtes.
Der geplante Rad- und Gehweg wird aus Nordhausen in Fahrtrichtung Harz auf der rechten Seite der Nordhäuser Parkallee bis zur Ellermühle in Krimderode geführt und quert dort die Bundesstraße. Anschließend verläuft er als gemeinsamer Rad- und Gehweg auf der westlichen Seite der Bundesstraße unmittelbar parallel zur Zorge durch Krimderode und anschließend über die Freiheitsstraße und Goetheweg in Richtung Kohnsteinbrücke bis nach Niedersachswerfen zum Herkules-Markt.
Mit dem Bau des Weges im Bereich der Parkallee erreichen wir dort eine deutliche Qualitätsverbesserung der wichtigen fußläufigen innerstädtischen Verbindung nach Krimderode. Denn für den Bau des Radweges wird der Mittelteil des Fußweges zwischen den Kastanien der Parkallee asphaltiert und damit befestigt. Der Weg wird damit trockener, ist auch damit auch mit Rollstühlen und Kinderwagen besser befahrbar und zugleich reduzieren sich die Unterhaltungskosten. Letztlich werden sich auch die Skater-Fans freuen können, so die Amtsleiterin.
Allerdings sei der Bau des Weges im Bereich der Parkallee sensibel - wegen der vorhandenen Kastanienallee, die zum Teil bereits im 18. Jahrhundert angelegt wurde - und historisch und ökologisch wichtig sei und aufgrund der Baumgröße eine imposante Kulisse bilde. Inge Klaan: Für die Wegearbeiten müssen die Bäume so weit wie möglich geschützt werden, die bereits jetzt schon erhebliche Vorschädigungen haben. Fachleute bringen dazu derzeit Stamm- und Wurzelschutzanlagen an. Um die Wurzeln während der Bauarbeiten zu schützen, wird nur per Hand geschachtet bzw. mit kleiner Technik. Und für die Wegearbeiten gehen wir nur 10 Zentimeter in die Tiefe.
Der Schutz der Bäume sei auch wichtig mit Blick auf die Arbeiten, die im Zuge des Wegebaus gleich mit erledigt werden. Der Wasserverband Nordhausen nutzt die Gelegenheit der Bauarbeiten, um in den Fußweg der Parkallee eine neue Wasserleitung nach Krimderode zu verlegen, erklärte Frau Klaan. Um die Baumwurzeln zu schützen, wird komplett auf großflächige Grabungen verzichtet. Vielmehr werden die Rohre quasi unterirdisch durch das Erdreich gedrückt und gezogen. Dazu müssen lediglich einige Einzelbohrungen gemacht werden.
Autor: nnzIm August wird das Straßenbauamt Nordthüringen mit dem Bau des Rad- und Gehweges zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen beginnen. Baustart wird in der Parkallee auf Höhe der Einmündung Beethovenring sein. Mit dem Bau sei dann eine weitere Lücke in der überregionalen Wegeverbindung von der Goldenen Aue und dem Kyffhäuser bis in den Südharz geschaffen, erklärte Inge Klaan, Leiterin des Nordhäuser Stadtplanungsamtes.
Der geplante Rad- und Gehweg wird aus Nordhausen in Fahrtrichtung Harz auf der rechten Seite der Nordhäuser Parkallee bis zur Ellermühle in Krimderode geführt und quert dort die Bundesstraße. Anschließend verläuft er als gemeinsamer Rad- und Gehweg auf der westlichen Seite der Bundesstraße unmittelbar parallel zur Zorge durch Krimderode und anschließend über die Freiheitsstraße und Goetheweg in Richtung Kohnsteinbrücke bis nach Niedersachswerfen zum Herkules-Markt.
Mit dem Bau des Weges im Bereich der Parkallee erreichen wir dort eine deutliche Qualitätsverbesserung der wichtigen fußläufigen innerstädtischen Verbindung nach Krimderode. Denn für den Bau des Radweges wird der Mittelteil des Fußweges zwischen den Kastanien der Parkallee asphaltiert und damit befestigt. Der Weg wird damit trockener, ist auch damit auch mit Rollstühlen und Kinderwagen besser befahrbar und zugleich reduzieren sich die Unterhaltungskosten. Letztlich werden sich auch die Skater-Fans freuen können, so die Amtsleiterin.
Allerdings sei der Bau des Weges im Bereich der Parkallee sensibel - wegen der vorhandenen Kastanienallee, die zum Teil bereits im 18. Jahrhundert angelegt wurde - und historisch und ökologisch wichtig sei und aufgrund der Baumgröße eine imposante Kulisse bilde. Inge Klaan: Für die Wegearbeiten müssen die Bäume so weit wie möglich geschützt werden, die bereits jetzt schon erhebliche Vorschädigungen haben. Fachleute bringen dazu derzeit Stamm- und Wurzelschutzanlagen an. Um die Wurzeln während der Bauarbeiten zu schützen, wird nur per Hand geschachtet bzw. mit kleiner Technik. Und für die Wegearbeiten gehen wir nur 10 Zentimeter in die Tiefe.
Der Schutz der Bäume sei auch wichtig mit Blick auf die Arbeiten, die im Zuge des Wegebaus gleich mit erledigt werden. Der Wasserverband Nordhausen nutzt die Gelegenheit der Bauarbeiten, um in den Fußweg der Parkallee eine neue Wasserleitung nach Krimderode zu verlegen, erklärte Frau Klaan. Um die Baumwurzeln zu schützen, wird komplett auf großflächige Grabungen verzichtet. Vielmehr werden die Rohre quasi unterirdisch durch das Erdreich gedrückt und gezogen. Dazu müssen lediglich einige Einzelbohrungen gemacht werden.
