nnz-Doku: Für unser Theater (9)
Mittwoch, 26. Juli 2006, 13:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch heute sind bei der nnz wieder Statements zur Situation um das Nordhäuser Theater eingegangen. Innerhalb der Doku-Reihe veröffentlichen wir diese Beiträge im vollen Wortlaut.
Mit Erschrecken haben die Mitarbeiter und Mitglieder der Jugendkunstschule Nordhausen die Nachricht von den widersinnigen Sparplänen des Thüringer Kulturministeriums, das Nordhäuser Theater betreffend, aufgenommen. Damit würde die wichtigste Kulturstätte der Nordthüringer Region mit einem Handstreich beseitigt.
Weitsichtig hatte nach der Wende 1989 die damalige Nordhäuser Intendanz auf gegebene politische und wirtschaftliche Zwänge reagiert und offensiv agiert. Und damit das Überleben unseres Theaters bis heute gesichert. Zuvor, während 40 Jahren DDR, stand die Existenz dieses Hauses nie zur Debatte. Jetzt im reichen Deutschland soll dieser bedeutenden Kulturinstitution der Tropf abgeklemmt werden. Was ist Nordhausen ohne sein Theater?
Diese Frage wollen wir uns nicht stellen müssen! Kunst ist das große Stimulans des Lebens. äußerte einst der Pädagoge Hermann Nohl. Welche Elixiere werden wir noch haben, wenn das Theater geht? Theater hat eine Aufgabe und wir haben die Aufgabe, alles uns Mögliche zu tun, damit unser Theater auch in Zukunft seinem Kulturauftrag gerecht werden kann.
Kunigunde Berberich, Jürgen Rennebach
Autor: nnzMit Erschrecken haben die Mitarbeiter und Mitglieder der Jugendkunstschule Nordhausen die Nachricht von den widersinnigen Sparplänen des Thüringer Kulturministeriums, das Nordhäuser Theater betreffend, aufgenommen. Damit würde die wichtigste Kulturstätte der Nordthüringer Region mit einem Handstreich beseitigt.
Weitsichtig hatte nach der Wende 1989 die damalige Nordhäuser Intendanz auf gegebene politische und wirtschaftliche Zwänge reagiert und offensiv agiert. Und damit das Überleben unseres Theaters bis heute gesichert. Zuvor, während 40 Jahren DDR, stand die Existenz dieses Hauses nie zur Debatte. Jetzt im reichen Deutschland soll dieser bedeutenden Kulturinstitution der Tropf abgeklemmt werden. Was ist Nordhausen ohne sein Theater?
Diese Frage wollen wir uns nicht stellen müssen! Kunst ist das große Stimulans des Lebens. äußerte einst der Pädagoge Hermann Nohl. Welche Elixiere werden wir noch haben, wenn das Theater geht? Theater hat eine Aufgabe und wir haben die Aufgabe, alles uns Mögliche zu tun, damit unser Theater auch in Zukunft seinem Kulturauftrag gerecht werden kann.
Kunigunde Berberich, Jürgen Rennebach
