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Keiner will es gewesen sein

Montag, 24. Juli 2006, 09:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Schwarzfahrer in Bussen und Bahnen gehören nicht zur Gruppe der vom Aussterben bedrohten Spezies. Davon konnten sich in den vergangenen Wochen die Fahrscheinkontrolleure und Fahrgäste überzeugen.


Die am Telefon vorgetragenen Ausreden verkürzen die Arbeitszeit der Mitarbeiter, die während der zahlreichen Anrufe ihren Langmut beweisen müssen. Nach jedem zweiten Gespräch könnten der Vers „... und dann will es keiner gewesen sein...“ angestimmt werden. Lustig ist das nicht – wo doch in jeder Straßenbahn und in jedem Bus der Hinweis auf das erhöhte Beförderungsentgelt von 40 Euro zu lesen ist.

Speziell für die Gruppe der Schüler weisen die Verkehrsbetriebe nochmals darauf hin, dass die Schülerzeitkarte für die kostenfreie Schülerbeförderung nur bis zum 23. Juli genutzt werden kann. Vom 24. Juli bis zum Ende der Sommerferien muss jeder im Besitz eines gültigen und entwerteten Fahrscheins sein. Die Fahrgastkontrollen in Bussen und Bahnen werden auch in den kommenden Sommerwochen fortgesetzt. Schwarzfahrten sind wirklich keine preiswerte Angelegenheit. Alternativen sind Vierfahrten- oder Wochenkarten.

Wer häufiger fährt, kann in allen Fahrscheinagenturen der Verkehrsbetriebe, beim Busfahrer das Schüler-Ferien-Ticket (SFT) für 17 Euro erwerben. Damit ist man 6 Wochen im Landkreis mobil und hat außerdem mit der Deutschen Bahn freie Fahrt durch ganz Thüringen. Ausführliche Information gibt es bei den Verkehrsbetrieben (639-215 oder 639-216) oder im Internet.
Autor: nnz

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