Auf in die Mitte
Freitag, 21. Juli 2006, 08:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn man an Eröffnungen von neuen Standorten der Autohaus Peter Gruppe teilnehmen will, dann muss man schon weite Wege in Kauf nehmen. Einige der Gäste kamen dann auch schon mal mit dem Hubschrauber. Wo der landete, das erfahren nnz-Leser mit einem einzigen Klick.
Auf in die Mitte (Foto: nnz)
Helmut und Andreas Peter hatten gestern zur ersten Party anlässlich der Eröffnung ihres Opel- und Peugeot-Autohauses nach Sömmerda eingeladen. In der Frohndorfer Straße haben die beiden Nordhäuser ihren 19. Standort in 16 Jahren Unternehmensgeschichte etabliert. Das Sömmerdaer Event war nicht nur eine normale Eröffnung schlechthin, es war auch ein Schaulaufen der Thüringer Politik-Spitze. Allen voran Ministerpräsident Dieter Althaus und sein Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (beide CDU). Althaus ließ denn auch dem Publikum wissen, dass ihn mit Helmut Peter nicht nur eine Freundschaft verbinde, sondern dass er stolz auf eine einzigartige mittelständische Erfolgsgeschichte sei, die in Nordthüringen ihren Anfang nahm und nun erstmals auch bis nach Mittelthüringen ausstrahlt. Helmut Peter habe mit seinem Leitungsteam von Anfang an auf starke Entscheidungen und vor allem auf ein hervorragend ausgebildetes Personal gesetzt.
26 junge Menschen werden das ab dem Herbst erfahren. Sie beginnen in dem Unternehmen ihre Ausbildung und werden die mittlerweile 450 Mitarbeiter starke Mannschaft in drei Bundesländern verstärken. Stark muss das Team sein, letztlich sollen in den kommenden Jahren mehr Autos verkauft werden als bislang. Aktuell sind es schon über 4.000.
Eine kleine Warnung wollte Dieter Althaus dennoch verkündet wissen. Er, der Helmut Peter, solle sich nicht überhitzen, sondern vielleicht auch an sich selbst, seine Gesundheit denken. Schließlich wolle man auch in ein paar Jahren gemeinsam das eine oder andere Bierchen trinken. Dass Helmut Peter mit seinen Events natürlich auch immer wieder die passenden Leute zusammenbringt, ist allgemein bekannt. Und so zu gehörte zu den geladenen Gästen auch Theater-Intendant Lars Tietje. Geschickt wurde der Theatermann an dem Tisch platziert, an dem auch Dieter Althaus Platz nahm. Und so sah man denn beide in ein längeres Gespräch vertieft, zu dem sich dann noch der Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann, gesellte. Und wie immer in diesen Situationen wurde bekannt, dass in der Landesregierung noch nicht das letzte Wort in Sachen Zuschusskürzung gesprochen sei. Das Wort der Fusion macht in Erfurt und machte gestern am Rande der Veranstaltung die Runde.
Apropos Hubschrauber. Mit dem flog nicht, wie eigentlich erwartet, der MP ein, sondern der Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, Oliver Dardart. Der hatte sich zuvor aus der Luft einen Überblick über die Peugeot-Standorte der Autohaus Peter Gruppe verschafft. Fünf sind es an der Zahl – in Nordhausen, in Sangerhausen, in Mühlhausen, in Herzberg und jetzt in Sömmerda. Bei der Marke Opel sind es bislang zwei Standorte. Aber vielleicht ist Helmut Peter doch noch nicht überhitzt.
Er hat seit einem Jahr seinen Sohn Andreas mit an Bord. Die Chemie zwischen Alt und Jung stimmt, anders kann es nicht sein. Was aber auch zu spüren ist: Mit Andreas kommt ein anderer Wind ins Geschäft. Gestern benötigte der Junior während seiner Ansprache eine kurze Auszeit. Bekleidet mit einer Fußball-Ausrüstung stellte er die Sömmerda-Elf vor. Als letzten rief er seinen Vater als Torwart vor: Der Mann für alle F(B)älle und Retter in der Not.
Autor: nnz
Auf in die Mitte (Foto: nnz)
Helmut und Andreas Peter hatten gestern zur ersten Party anlässlich der Eröffnung ihres Opel- und Peugeot-Autohauses nach Sömmerda eingeladen. In der Frohndorfer Straße haben die beiden Nordhäuser ihren 19. Standort in 16 Jahren Unternehmensgeschichte etabliert. Das Sömmerdaer Event war nicht nur eine normale Eröffnung schlechthin, es war auch ein Schaulaufen der Thüringer Politik-Spitze. Allen voran Ministerpräsident Dieter Althaus und sein Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (beide CDU). Althaus ließ denn auch dem Publikum wissen, dass ihn mit Helmut Peter nicht nur eine Freundschaft verbinde, sondern dass er stolz auf eine einzigartige mittelständische Erfolgsgeschichte sei, die in Nordthüringen ihren Anfang nahm und nun erstmals auch bis nach Mittelthüringen ausstrahlt. Helmut Peter habe mit seinem Leitungsteam von Anfang an auf starke Entscheidungen und vor allem auf ein hervorragend ausgebildetes Personal gesetzt.
26 junge Menschen werden das ab dem Herbst erfahren. Sie beginnen in dem Unternehmen ihre Ausbildung und werden die mittlerweile 450 Mitarbeiter starke Mannschaft in drei Bundesländern verstärken. Stark muss das Team sein, letztlich sollen in den kommenden Jahren mehr Autos verkauft werden als bislang. Aktuell sind es schon über 4.000.
Eine kleine Warnung wollte Dieter Althaus dennoch verkündet wissen. Er, der Helmut Peter, solle sich nicht überhitzen, sondern vielleicht auch an sich selbst, seine Gesundheit denken. Schließlich wolle man auch in ein paar Jahren gemeinsam das eine oder andere Bierchen trinken. Dass Helmut Peter mit seinen Events natürlich auch immer wieder die passenden Leute zusammenbringt, ist allgemein bekannt. Und so zu gehörte zu den geladenen Gästen auch Theater-Intendant Lars Tietje. Geschickt wurde der Theatermann an dem Tisch platziert, an dem auch Dieter Althaus Platz nahm. Und so sah man denn beide in ein längeres Gespräch vertieft, zu dem sich dann noch der Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann, gesellte. Und wie immer in diesen Situationen wurde bekannt, dass in der Landesregierung noch nicht das letzte Wort in Sachen Zuschusskürzung gesprochen sei. Das Wort der Fusion macht in Erfurt und machte gestern am Rande der Veranstaltung die Runde.
Apropos Hubschrauber. Mit dem flog nicht, wie eigentlich erwartet, der MP ein, sondern der Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, Oliver Dardart. Der hatte sich zuvor aus der Luft einen Überblick über die Peugeot-Standorte der Autohaus Peter Gruppe verschafft. Fünf sind es an der Zahl – in Nordhausen, in Sangerhausen, in Mühlhausen, in Herzberg und jetzt in Sömmerda. Bei der Marke Opel sind es bislang zwei Standorte. Aber vielleicht ist Helmut Peter doch noch nicht überhitzt.
Er hat seit einem Jahr seinen Sohn Andreas mit an Bord. Die Chemie zwischen Alt und Jung stimmt, anders kann es nicht sein. Was aber auch zu spüren ist: Mit Andreas kommt ein anderer Wind ins Geschäft. Gestern benötigte der Junior während seiner Ansprache eine kurze Auszeit. Bekleidet mit einer Fußball-Ausrüstung stellte er die Sömmerda-Elf vor. Als letzten rief er seinen Vater als Torwart vor: Der Mann für alle F(B)älle und Retter in der Not.
