Synode beschließt Stellenplan
Samstag, 15. Juli 2006, 17:31 Uhr
Nordhausen/Bleicherode (nnz). In Bleicherode tagte heute die Synode des evangelischen Kirchenkreises Südharz. Im Mitelpunkt der Beratungen stand ein personeller Beschluß. Die nnz mit den Einzelheiten.
Mit einer deutlichen Mehrheit hat am Samstag die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Südharz den ab 2009 gültigen Rahmenstellenplan beschlossen. Nach einer kontroversen aber insgesamt sachlichen Diskussion über die zukünftigen Schwerpunkte kirchlicher Arbeit folgte sie damit dem Vorschlag des Kreiskirchenrates, der vom Superintendent Michael Bornschein vorgestellt wurde.
Ab 2009 müssen laut nun gültigem Stellenplan 3,3 Stellen eingespart werden. Trotz der Einspaarungen bei den Pfarrstellen im ländlichen Raum setzt der Stellenpan auch neue Akzente. So soll die Zahl der im Kirchenkreis angestellten Kirchenmusiker von zwei auf drei erhöht werden. Außerdem wurde beschlossen, die Arbeit mit Studenten der Nordhäuser Fachhochschule zu intensivieren und im Stellenplan festzuschreiben. Gleiches gilt für die Gehörlosenseelsorge und den Religionsunterricht an den Nordhäuser Gymnasien.
Mit übergroßer Mehrheit wurde ein Antrag angenommen, der in Form eines Offenen Briefes an die Landesregierung die geplanten extremen Mittelkürzungen für Theater und Lohorchester kritisiert. Insbesondere die bisher sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kirchenmusik und Orchester wird darin hervorgehoben.
Bedingt durch den Weggang von Pfarrer Pokoj hatte die Synode einen neuen Stellvertreter für die Magdeburger Provinzialsynode zu wählen. Pfarrerin Austel–Haas aus Großbodungen wurde hiermit beauftragt.
Als neue Stellvertreter in den Kreiskirchenrat gewählt wurden Pfarrer Wolf (Heringen), Pastorin Conrad (Ilfeld) und Winfried Berger.
Autor: nnzMit einer deutlichen Mehrheit hat am Samstag die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Südharz den ab 2009 gültigen Rahmenstellenplan beschlossen. Nach einer kontroversen aber insgesamt sachlichen Diskussion über die zukünftigen Schwerpunkte kirchlicher Arbeit folgte sie damit dem Vorschlag des Kreiskirchenrates, der vom Superintendent Michael Bornschein vorgestellt wurde.
Ab 2009 müssen laut nun gültigem Stellenplan 3,3 Stellen eingespart werden. Trotz der Einspaarungen bei den Pfarrstellen im ländlichen Raum setzt der Stellenpan auch neue Akzente. So soll die Zahl der im Kirchenkreis angestellten Kirchenmusiker von zwei auf drei erhöht werden. Außerdem wurde beschlossen, die Arbeit mit Studenten der Nordhäuser Fachhochschule zu intensivieren und im Stellenplan festzuschreiben. Gleiches gilt für die Gehörlosenseelsorge und den Religionsunterricht an den Nordhäuser Gymnasien.
Mit übergroßer Mehrheit wurde ein Antrag angenommen, der in Form eines Offenen Briefes an die Landesregierung die geplanten extremen Mittelkürzungen für Theater und Lohorchester kritisiert. Insbesondere die bisher sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kirchenmusik und Orchester wird darin hervorgehoben.
Bedingt durch den Weggang von Pfarrer Pokoj hatte die Synode einen neuen Stellvertreter für die Magdeburger Provinzialsynode zu wählen. Pfarrerin Austel–Haas aus Großbodungen wurde hiermit beauftragt.
Als neue Stellvertreter in den Kreiskirchenrat gewählt wurden Pfarrer Wolf (Heringen), Pastorin Conrad (Ilfeld) und Winfried Berger.
