Erst ganz eilig, nun ganz langsam
Freitag, 14. Dezember 2001, 11:40 Uhr
Bleicherode (nnz). So richtig versteht der Bleicheröder Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) die Welt nicht mehr. Erst sollte mit dem Autistenheim Druck gemacht werden, jetzt lehnt man sich gemütlich zurück. Wo die Sessel gedrückt werden, das hat die nnz erfahren.
Immer wieder betonten nach der Einigung um die neue Nutzung des ehemaligen Hotels die Beteiligten, dass man nun sehr rasch zu einer Lösung kommen sollte (siehe hierzu auch ausführlich im nnz-Archiv). Nach dem jetzigen Stand habe das Kyffhäuser-Bildungswerk alle Voraussetzungen erfüllt, damit das Gebäude als Heim genutzt werden kann. Am 23. November haben Vertreter des Bildungswerkes die Änderung des Bauantrages beim Bauordnungsamt der Kreisverwaltung abgegeben. Anfang Dezember erkundigte sich Geschäftsführer Schnatmann in Bleicherode, wie weit die Bearbeitung gediehen sei. Die Bleicheröder konnte nur antworten, dass bei ihnen nichts vorliege. Darauf hin erhielten sie eine Kopie des Antrages. Das Original lag immer noch im Bauordnungsamt, das für die Genehmigung des Antrages zuständig ist. Erst am 12. Dezember erhielt die Stadtverwaltung Bleicherode das Original aus Nordhausen zur Durchsicht. Drei Wochen lag das Papier in der Kreisverwaltung, nicht nur für Dieter Kochbeck ein Unding.
Der Bürgermeister hat es eilig, er will die lange Geschichte des Autistenheimes endlich als erledigt betrachten. Deshalb hat er sich gestern Abend auch vom Stadtrat ermächtigen lassen, eine Nutzungsänderung zu genehmigen. Und zwar dann, wenn letztlich das Geld für den Kauf eines Grundstückes überwiesen wird. Dazu bedarf es nur noch einer Grundbucheintragung.
Autor: nnzImmer wieder betonten nach der Einigung um die neue Nutzung des ehemaligen Hotels die Beteiligten, dass man nun sehr rasch zu einer Lösung kommen sollte (siehe hierzu auch ausführlich im nnz-Archiv). Nach dem jetzigen Stand habe das Kyffhäuser-Bildungswerk alle Voraussetzungen erfüllt, damit das Gebäude als Heim genutzt werden kann. Am 23. November haben Vertreter des Bildungswerkes die Änderung des Bauantrages beim Bauordnungsamt der Kreisverwaltung abgegeben. Anfang Dezember erkundigte sich Geschäftsführer Schnatmann in Bleicherode, wie weit die Bearbeitung gediehen sei. Die Bleicheröder konnte nur antworten, dass bei ihnen nichts vorliege. Darauf hin erhielten sie eine Kopie des Antrages. Das Original lag immer noch im Bauordnungsamt, das für die Genehmigung des Antrages zuständig ist. Erst am 12. Dezember erhielt die Stadtverwaltung Bleicherode das Original aus Nordhausen zur Durchsicht. Drei Wochen lag das Papier in der Kreisverwaltung, nicht nur für Dieter Kochbeck ein Unding.
Der Bürgermeister hat es eilig, er will die lange Geschichte des Autistenheimes endlich als erledigt betrachten. Deshalb hat er sich gestern Abend auch vom Stadtrat ermächtigen lassen, eine Nutzungsänderung zu genehmigen. Und zwar dann, wenn letztlich das Geld für den Kauf eines Grundstückes überwiesen wird. Dazu bedarf es nur noch einer Grundbucheintragung.
