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nnz-Rückspiegel: Foyer, Tierschutz und ein Weg

Freitag, 07. Juli 2006, 07:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Ab und zu wird im Nordhäuser Rathaus nicht nur Politik gemacht, sondern sich auch der Kunst gewidmet. So auch an diesem 7. Juli 2005. Was in der Rolandstadt und dem Landkreis herum noch los war, das hat die nnz festgehalten.


Stacheldraht im Foyer
Eine interessante Ausstellung ist heute im Nordhäuser Rathaus eröffnet worden. Sie reflektiert Vergangenheit und mahnt gleichzeitig die kommenden Generationen. Wer sich nicht um die Vergangenheit kümmert, ist verdammt, sie noch einmal zu erleben.“ Mit diesem Zitat appellierte heute Alexander Bauersfeld (im Bild) gegen das Vergessen von politischen Verfolgungen in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR. Mit der Ausstellung „Mauern-Gitter-Stacheldraht“, die ab heute im Rathaus-Foyer zu sehen ist, wolle man an die Unterdrückung von Menschen in einer Diktatur erinnern, sagte der ehemals selbst in Cottbus Inhaftierte... ausführlich im nnz-Archiv


Der Weg wird länger
Der Wasserverband Nordhausen sollte eigentlich schon eine GmbH sei. Doch der Weg dorthin ist schwieriger, als sich Verbandschef Martin Höche das einst gedacht hatte. Es war im vergangenen Jahr, da wurde Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) von den Nordhäuser Stadträten beauftragt, sich im Wasserverband für die Umwandlung in eine GmbH einzusetzen. Wie die nnz in den zurückliegenden Monaten mehrfach berichtete, hatte sich vor allem Verbandsvorsitzender Martin Höche für die GmbH stark gemacht. Der Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein machte Werbung innerhalb des Verbandes und wollte bei mehreren Besuchen im Thüringer Innenministerium die Weichen für Metamorphose stellen... ausführlich im nnz-Archiv


Schlag ins Gesicht
Von einem „Schlag ins Gesicht vieler Nordhäuser Sportler“ sprach gestern CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Klodt. Klodt bezog seine Äußerung auf den Eintrag der Fußballmannschaft von Wacker Nordhausen in das Ehrenbuch der Stadt Nordhausen während des diesjährigen Rolandsfestes. Es könne nicht sein, dass der Aufstieg einer Mannschaft in die fünfte Liga derart durch die Stadtverwaltung gewürdigt werde. Es gebe auch in anderen Sportarten erfolgreiche Sportler und Mannschaften, die weitaus höherklassiger spielen würden als die Fußballer von Wacker. Der Eintrag in das Ehrenbuch habe in Nordhäuser Sportkreisen zu großer Verärgerung geführt... ausführlich im nnz-Archiv


Neuer Name für Preis
Der Nordhäuser Schutzverein „Tiere in Not e. V.“ wird auch in diesem Jahr den Nordhäuser Tierschutzpreis verleihen. Das gab der Vereinsvorstand bekannt. Dazu werden die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises aufgerufen, bis zum 15. August beim Verein entsprechende Vorschläge einzureichen. Ab diesem Jahr trägt der Nordhäuser Tierschutzpreis einen neuen Namen tragen, wie der Vereinsvorsitzende Manuel Thume berichtet: „In unserer letzten Mitgliederversammlung haben wir beschlossen, dem Tierschutzpreis den Namen „Heino-Kohlhase-Tierschutzpreis“ zu geben. Damit gedenken wir unserem vor kurzem verstorbenen Gründungs- und Ehrenvorsitzenden Heino Kohlhase. Dieser Preis soll an sein Lebenswerk im Bereich des Tierschutzes erinnern und für andere Ansporn und Mahnung zugleich sein“... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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