Maik Schröter (CDU): Behauptungen von Dagmar Becker völlig aus der Luft gegriffen
Freitag, 27. Oktober 2000, 18:40 Uhr
Nordhausen (nnz). In einer Pressemitteilung hat sich Dagmar Becker (SPD) dazu geäußert, am Standort Nentzelsrode werde durch den Abfallzweckverband eine Müllverbrennung geplant. "Diese Behauptung ist völliger Unsinn und aus der Luft gegriffen!", so der Vorsitzende des Umweltausschusses und Verbandsrat im Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN), Maik Schröter gegenüber nnz. Fakt sei, daß momentan das Raumordnungsverfahren zur Analyse der
Verwendbarkeit des Standortes, zum Zwecke der Errichtung einer Restabfallbehandlungsanlage angelaufen ist. Während dieses Verfahrens sollen alle Umstände (Infrastruktur, Umweltbelastung, Verkehrsanbindung usw.) am Standort bewertet werden, um eine abschließende Entscheidung für die weitere Planung treffen zu können. Verwundert zeigte sich Schröter darüber, daß Dagmar Becker vor der Veröffentlichung solcher Behauptungen nicht zunächst das Gespräch mit einem Verbandsrat sucht. Alle im Kreistag Nordhausen vertretenen Parteien haben einen Verbandsrat. Auch hätte sie besser mit den Vertretern des Fachamtes, Amt für Umweltschutz des Landratsamtes gesprochen. Sie hätte so feststellen können, daß gerade Landrat Joachim Claus (CDU)ein energischer Gegner der in die Jahre gekommenen Müllverbrennung ist und im Übrigen zu dem im Kreistag gefassten Beschluß gegen den Bau einer Müllverbrennungsanlage steht, konterte Schröter in der nnz. Für den 17.11. haben der Landrat und er als Vorsitzender des Umweltausschusses im Kreistag zu einer Beratung über moderne und Innovative Systeme der Abfallverwertung eingeladen.
Als Mitglied des Nordhäuser Umweltausschusses habe das Kreistagsmitglied Becker mit Sicherheit ebenfalls eine solche Einladung im Briefkasten. Vielleicht nutze sie die Gelegenheit, sich für zukünftige Pressemitteilungen fit zu machen, meinte Schröter abschließend.
Autor: nnzVerwendbarkeit des Standortes, zum Zwecke der Errichtung einer Restabfallbehandlungsanlage angelaufen ist. Während dieses Verfahrens sollen alle Umstände (Infrastruktur, Umweltbelastung, Verkehrsanbindung usw.) am Standort bewertet werden, um eine abschließende Entscheidung für die weitere Planung treffen zu können. Verwundert zeigte sich Schröter darüber, daß Dagmar Becker vor der Veröffentlichung solcher Behauptungen nicht zunächst das Gespräch mit einem Verbandsrat sucht. Alle im Kreistag Nordhausen vertretenen Parteien haben einen Verbandsrat. Auch hätte sie besser mit den Vertretern des Fachamtes, Amt für Umweltschutz des Landratsamtes gesprochen. Sie hätte so feststellen können, daß gerade Landrat Joachim Claus (CDU)ein energischer Gegner der in die Jahre gekommenen Müllverbrennung ist und im Übrigen zu dem im Kreistag gefassten Beschluß gegen den Bau einer Müllverbrennungsanlage steht, konterte Schröter in der nnz. Für den 17.11. haben der Landrat und er als Vorsitzender des Umweltausschusses im Kreistag zu einer Beratung über moderne und Innovative Systeme der Abfallverwertung eingeladen.
Als Mitglied des Nordhäuser Umweltausschusses habe das Kreistagsmitglied Becker mit Sicherheit ebenfalls eine solche Einladung im Briefkasten. Vielleicht nutze sie die Gelegenheit, sich für zukünftige Pressemitteilungen fit zu machen, meinte Schröter abschließend.
