Die dritte Amtsperiode
Mittwoch, 05. Juli 2006, 20:54 Uhr
Nordhausen (nnz). Barbara Rinke wurde zum dritten Mal von den Nordhäusern zur Oberbürgermeisterin gewählt. Heute begann sie ihre neue Amtszeit im Stadtrat. Neben den Feierlichkeiten wurde auch gearbeitet. Mit aktuellen Infos versorgt Sie die nnz.
Die dritte Amtsperiode (Foto: nnz)
Barbara Rinkes dritte Amtszeit begann mit der Vereidigung und der Überreichung der Amtskette (im Foto). Von den Fraktionen wurde sie mit Blumen bedacht. Ihre eigene Partei, die SPD, überreicht sogar einen Leuchtturm. Das sollte sie symbolisch daran erinnern, daß Nordhausen der Lichtblick in Nordthüringen sein muß, egal welche Gebietsreform irgendwann kommt. Mit der Amtskette um den Hals begann Barbara Rinke ihre Grundsatzrede zu den Zielen der nächsten Amtszeit. (siehe nnz-Doku) Dann wurde es erst, die üblichen Aufgaben standen vor der Oberbürgermeisterin und den Stadträten.
Abgestimmt werden sollte heute unter anderem über den Verkauf der Grundstücke am Pferdemarkt an die Apollo-Redos Development Fund Deutschland GmbH. 765.000 Euro soll das Grundstück kosten. Am Ort des ehemaligen Polizeigebäudes soll ein Einkaufszentrum entstehen. Den Verkaufsbeschluß wurde mit zwei Enthaltungen zugestimmt. Der Bebauungsplan stand ebenfalls zur Abstimmung und wurde mit einer Enthaltung angenommen.
Heftiger diskutiert wurde die Stellenausschreibung für die Dezernentennachfolge. Dietrich Beyse scheidet aus Altersgründen zum 30. September aus. Mehr als 16 Jahre war er in Nordhausen aktiv. Eine Neubesetzung sollte möglichst schnell ausgeschrieben werden, meint Barbara Rinke. Die FDP sieht das anders. In Zeiten knapper Kassen, so die Liberalen, sei Sparsamkeit das Gebot der Stunde. Es wäre nicht nötig das eine Stadt wie Nordhausen zwei hauptamtliche Beigeordnete und zwei ehrenamtliche hat. Ein Hauptamtlicher ließe sich einsparen meint Claus-Peter Roßberg. Er möchte, daß dieser Vorschlag als Änderungsantrag in die Beschlußvorlage eingebracht wird. Die Abstimmung darüber ist eine klare Absage an derartige Einsparungen. Nur Roßberg stimmt dafür, sechs Leute enthalten sich, der Rest stimmt dagegen.
Die Stelle soll wieder ausgeschrieben werden. Bürgermeister Matthias Jendricke erklärt warum: Es gibt eine klare und vernünftige Struktur der Aufgabenverteilung zwischen uns. Nordhausen ist die zweitgrößte kreisangehörige Stadt nach Gotha. Bei 44.000 Einwohnern sind wir gut eingestuft mit zwei hauptamtlichen Beigeordneten. Ab 50.000 Einwohnern könne sich die Stadt sogar noch einen Beigeordneten mehr leisten. Norbert Klodt stimmt Jendricke zu. Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien wichtige Ziele, darum müsse sich ein hauptamtlicher kümmern. Nicht umsonst sei Nordhausen der Leuchtturm in Nordthüringen, sagte Klodt, und spielte auf das Präsent an. Mit einer Gegenstimme, natürlich der von Claus-Peter Roßberg, und drei Enthaltungen beschlossen die Stadträte dann, daß es einen Nachfolger für Dietrich Beyse geben wird.
Autor: wf
Die dritte Amtsperiode (Foto: nnz)
Barbara Rinkes dritte Amtszeit begann mit der Vereidigung und der Überreichung der Amtskette (im Foto). Von den Fraktionen wurde sie mit Blumen bedacht. Ihre eigene Partei, die SPD, überreicht sogar einen Leuchtturm. Das sollte sie symbolisch daran erinnern, daß Nordhausen der Lichtblick in Nordthüringen sein muß, egal welche Gebietsreform irgendwann kommt. Mit der Amtskette um den Hals begann Barbara Rinke ihre Grundsatzrede zu den Zielen der nächsten Amtszeit. (siehe nnz-Doku) Dann wurde es erst, die üblichen Aufgaben standen vor der Oberbürgermeisterin und den Stadträten.Abgestimmt werden sollte heute unter anderem über den Verkauf der Grundstücke am Pferdemarkt an die Apollo-Redos Development Fund Deutschland GmbH. 765.000 Euro soll das Grundstück kosten. Am Ort des ehemaligen Polizeigebäudes soll ein Einkaufszentrum entstehen. Den Verkaufsbeschluß wurde mit zwei Enthaltungen zugestimmt. Der Bebauungsplan stand ebenfalls zur Abstimmung und wurde mit einer Enthaltung angenommen.
Heftiger diskutiert wurde die Stellenausschreibung für die Dezernentennachfolge. Dietrich Beyse scheidet aus Altersgründen zum 30. September aus. Mehr als 16 Jahre war er in Nordhausen aktiv. Eine Neubesetzung sollte möglichst schnell ausgeschrieben werden, meint Barbara Rinke. Die FDP sieht das anders. In Zeiten knapper Kassen, so die Liberalen, sei Sparsamkeit das Gebot der Stunde. Es wäre nicht nötig das eine Stadt wie Nordhausen zwei hauptamtliche Beigeordnete und zwei ehrenamtliche hat. Ein Hauptamtlicher ließe sich einsparen meint Claus-Peter Roßberg. Er möchte, daß dieser Vorschlag als Änderungsantrag in die Beschlußvorlage eingebracht wird. Die Abstimmung darüber ist eine klare Absage an derartige Einsparungen. Nur Roßberg stimmt dafür, sechs Leute enthalten sich, der Rest stimmt dagegen.
Die Stelle soll wieder ausgeschrieben werden. Bürgermeister Matthias Jendricke erklärt warum: Es gibt eine klare und vernünftige Struktur der Aufgabenverteilung zwischen uns. Nordhausen ist die zweitgrößte kreisangehörige Stadt nach Gotha. Bei 44.000 Einwohnern sind wir gut eingestuft mit zwei hauptamtlichen Beigeordneten. Ab 50.000 Einwohnern könne sich die Stadt sogar noch einen Beigeordneten mehr leisten. Norbert Klodt stimmt Jendricke zu. Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien wichtige Ziele, darum müsse sich ein hauptamtlicher kümmern. Nicht umsonst sei Nordhausen der Leuchtturm in Nordthüringen, sagte Klodt, und spielte auf das Präsent an. Mit einer Gegenstimme, natürlich der von Claus-Peter Roßberg, und drei Enthaltungen beschlossen die Stadträte dann, daß es einen Nachfolger für Dietrich Beyse geben wird.
