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Firmen interessiert an Nordthüringen

Donnerstag, 13. Dezember 2001, 13:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Baufortschritt der A 38 nimmt immer mehr sichtbare Züge an. Bereits auf einzelnen Teilstrecken rollt der Verkehr und trotzdem bestimmen Bauplätze das Landschaftsbild. nnz berichtet.


Das Interesse an passenden Gewerbegebieten und Industriestandorten wächst immer mehr. Die ersten Ansiedlungen erfolgen und es wäre nachlässig, diesen Augenblick verstreichen zu lassen. Nach Auffassung der Industrie- und Handelskammer müssen die Weichen für eine Neuansiedlung jetzt gestellt werden, da erfahrungsgemäß bei Fertigstellung der Autobahn kein Interesse mehr besteht.

Viele bereits erschlossenen Gewerbegebiete liegen unmittelbar an der künftigen Autobahn und sind über das im Ausbau befindliche Netz in kurzer Zeit zu erreichen. Nordthüringen fehlt es aber derzeit noch an zusammenhängenden Industrieflächen. Die Kommunen sind gefragt. Mit einer entsprechenden Werbekampagne müssen die Investoren herangezogen und ihnen alle Spielräume für die Ansiedlungswünsche eröffnet werden. Das Interesse an wirtschaftlichen Investitutionen und lukrativer Standorte muss großflächiger geweckt werden. Sonst läuft man Gefahr, die erhofften Vorteile einer Autobahn in Nordthüringen zu verlieren und sie würde lediglich auf den Zweck der Ortsumgehung beschränkt werden.
Autor: nnz

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