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Mehr und weniger

Freitag, 23. Juni 2006, 10:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch Thüringen kann sich einem Trend nicht entziehen: Es macht keinen Spaß mehr, in größeren Gruppen zusammen zu wohnen. Die Einzelheiten in Ihrer nnz.


Im Durchschnitt des Jahres 2005 lebten 2,34 Millionen Thüringerinnen und Thüringer in 1,12 Millionen Privathaushalten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 24.000 Personen weniger, aber 5.000 Haushalte mehr als im Jahr 2004. Damit sank die durchschnittliche Haushaltgröße von 2,11 auf 2,08 Personen. Die Ergebnisse des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, zeigen, dass sich hinter dem Absinken der durchschnittlichen Haushaltsgröße ein Rückgang der Zahl der Mehrpersonenhaushalte um 14.000, darunter erstmals seit 1998 auch der 2-Personenhaushalte, und ein Anstieg der Einpersonenhaushalte um 19.000 verbirgt. Im Jahre 2005 lebten 410.000 Personen in einem Einpersonenhaushalt. Das waren 36,5 Prozent aller Haushalte und 17,5 Prozent der Bevölkerung.

Im Jahre 1991, dem ersten Jahr der Durchführung des Mikrozensus in Thüringen, lebten 2,58 Millionen Personen in 1,05 Millionen Privathaushalten. Bis zum Jahr 2005 sank die Bevölkerungszahl um 246.000, die Haushaltszahl stieg um 69.000. Die durchschnittliche Haushaltsgröße verringerte sich von 1991 bis 2005 von 2,45 auf 2,08 Personen.
Autor: nnz

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