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nnz-Rückspiegel: Kreistag und 地e Anzeige

Mittwoch, 21. Juni 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr tagte in Nordhausen der Kreistag. Das wurde allerhand gesagt und beschlossen. Was darüber hinaus noch im Landkreis Nordhausen am 21. Juni 2005 passierte, das hat die nnz erfahren.


Haushalt
Der Haushalt der Nordhäuser Kreisverwaltung ist vom Landesverwaltungsamt in Weimar genehmigt worden. Vom Grundsatz her gab es keine Einwände, doch die Beamten mäkelten an der ihrer Meinung nach zu hohen Kreditaufnahme herum. Statt der beschlossenen vier Millionen Euro dürfen es nur 1,7 Millionen sein, die der Landkreis neue Schulden machen kann. Und so muß alsbald ein weiterer Kreistag her, in dem ein Beitrittsbeschluß (ähnlich der Stadtverwaltung) gefasst werden muß.


Finanzplan
Der Finanzplan der Kreisverwaltung wurde in einer Änderung beschlossen. Interessant ist jedoch der Umstand, dass die Personalkosten der Verwaltung von derzeit 17,4 Millionen Euro auf 18 Millionen Euro im Jahr 2008 steigen werden.


Die Brücke zum Markt
nnz-Rückspiegel: Kreistag und 地e Anzeige (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Kreistag und 地e Anzeige (Foto: nnz) Bei dieser Schlagzeile geht es nicht um eine Baumaßnahme. Es geht schlicht und ergreifend um den Versuch, Menschen in eine vernünftige Arbeit zu bringen. Und da wird auch schon mal mit lebensfrohen Menschen geworben. Selbst von der Nordhäuser Agentur für Arbeit. Eine positive Bilanz zieht die Agentur für Arbeit Nordhausen zu den in den vergangenen Wochen in Nordhausen und Leinefelde organisierten Zeitarbeitsmessen. Die Veranstaltungen wurden insgesamt mit neun Zeitarbeitsunternehmen ausgerichtet. Ziel der Messen war in erster Linie die Information über vorhandene Stellen und das Anbahnen von Beschäftigungsverhältnissen. Bei den insgesamt rund 250 Interessenten konnten neben zahlreichen Informationen vor allem Vorbehalte gegenüber Zeitarbeit abgebaut werden. Seitens der Unternehmen waren hauptsächlich Facharbeiter in technischen Bereichen gefragt......ausführlich im nnz-Archiv


Strafanzeige gegen Nobas?
Über die wenig erfreulichen Entwicklungen in der Nordhäuser Nobas hatte die nnz vor einigen Tagen berichtet. Jetzt kündigt die IG Metall an, eventuell Strafanzeige gegen die Geschäftsführung zu stellen. Als Skandal und völlig irrational hat der für Thüringen zuständige IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild die Vorgänge beim Baumaschinenbauer Nobas bezeichnet. Er kündigte gegenüber der nnz an, seine Gewerkschaft werde Strafanzeige gegen die Geschäftsleitungen der Nobas GmbH und der Günter Papenburg AG prüfen. Damit solle dem dortigen Treiben Einhalt geboten werden, gleichzeitig sollen die Rechte der Beschäftigten und des Betriebsrates geschützt werden. Am 10. Juni hatten ein Schlosser und der Vorsitzende des Betriebsrates, Eberhard Klaus eine fristlose Kündigung erhalten. Beide hatten zuvor bei einer Verhandlung ihrer Leistungsklagen (siehe nnz-Archiv) vor dem Amtsgericht Nordhausen auf Zahlung der ihnen zustehenden Tarifleistungen bestanden und ein Versäumnisurteil erwirkt......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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