Unternehmer mit viel Herz
Dienstag, 20. Juni 2006, 13:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach mittlerweile 15 erfolgreichen Jahren am Markt wissen die
Verrantwortlichen der Wippertaler Getränke GmbH erneut Erfreuliches zu berichten. Das, nicht nur die Geschäftsbilanzen betreffend.
Unternehmer mit viel Herz (Foto: nnz)
Seit Beginn dieses Jahres engagiert sich der Sundhäuser Getränkegroßhändler aktiv für die Initiative zum Aufbau einer Herberge, die speziell an die Bedürfnisse von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern angepasst ist – dem Kinderhospiz Mitteldeutschland.
Vieles verbindet den Getränkespezialisten und das Projekt Kinderhospiz Mitteldeutschland. 1991 habe ich ganz klein angefangen: mit drei Mitarbeitern und vier W50 LKW auf einem LPG Gelände in Wolkramshausen, erzählt Peter Winsel, Geschäftsführer der Wippertaler Getränke GmbH. Jetzt haben wir 56 Angestellte. Den Erfolg habe ich vielen Faktoren zu verdanken. Meine Familie, meine guten Mitarbeitern und Kunden sowie Freunde haben dabei geholfen, so Winsel weiter. Es hat lange gedauert, aus einer Geschäftsidee ein erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 1.000 Kunden aufzubauen. Das Kinderhospiz, das in Nordhausen-Krimderode errichtet werden soll, ist eine ebensolche Idee.
Als ich von diesem Projekt zum ersten Mal erfuhr, war ich betroffen. Ich dachte dabei natürlich an meine beiden Kinder, Steffen und Carolin. Die Vorstellung, dass auch Ihnen so etwas zustoßen könnte, machte mich sehr nachdenklich. Mehr als 6.000 Familien in Mitteldeutschland haben ein schwer krankes Kind, das permanent Schmerzen verspürt und über einen kurzen oder längeren Zeitraum an dieser Krankheit sterben wird. Bis heute gibt es für diese Familien in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen keine Hilfe. Das Kinderhospiz Mitteldeutschland wird erkrankten Kindern mit ihren Eltern und Geschwistern ein zweites Zuhause sein und ihnen das geben, was in dieser Situation am Wichtigsten ist: Liebe, Geborgenheit und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Über einen längeren Zeitraum beobachtete der 48 jährige Unternehmer dieses Projekt. Jetzt wird er mehr für dessen Erfolg tun. Wir, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, haben die Pflicht, denjenigen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Ich möchte daran mitwirken, dass die betroffenen
Familien wieder eine Perspektive haben, erklärte Winsel. Wie er das in die Tat umsetzen möchte? Die Wippertaler Getränke GmbH ist nicht nur als Getränkespezialist bekannt, sondern kann sich seit einigen Jahren auch zahlreiche erfolgreiche Feste auf die Fahne schreiben. Das legendäre Oktoberfest und das Wippertaler Bierfest ziehen jedes Jahr viele tausend Besucher an. Ab jetzt wird bei diesen Veranstaltungen nicht nur ausgelassen gefeiert, sondern auch geholfen.
Wir werden für jeden Besucher dieser Veranstaltungen je einen Euro an das Kinderhospiz Mitteldeutschland spenden, versprach Peter Winsel. Mir ist bewusst, dass dies nur ein Tropfen im großen Spendensee sein kann, aber je mehr Menschen sich für dieses Vorhaben einsetzen – egal auf welche Art und Weise - desto eher kann schon bald mit dem Bau der Einrichtung begonnen werden.
Winsel wird damit seinen ganz persönlichen Anteil daran leisten, das Kinderhospiz Mitteldeutschland bekannt zu machen, möchte vor allem aber dazu beitragen, dass ab 2008 die ersten Familien in die Herberge einziehen können. Alle Wippertaler Kraftfahrzeuge und Bierwagen tragen ab jetzt den Schriftzug Offizieller Förderer des Kinderhospizes Mitteldeutschland. Weitere Informationen unter: www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de.
Autor: nnzVerrantwortlichen der Wippertaler Getränke GmbH erneut Erfreuliches zu berichten. Das, nicht nur die Geschäftsbilanzen betreffend.
Unternehmer mit viel Herz (Foto: nnz)
Seit Beginn dieses Jahres engagiert sich der Sundhäuser Getränkegroßhändler aktiv für die Initiative zum Aufbau einer Herberge, die speziell an die Bedürfnisse von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern angepasst ist – dem Kinderhospiz Mitteldeutschland.
Vieles verbindet den Getränkespezialisten und das Projekt Kinderhospiz Mitteldeutschland. 1991 habe ich ganz klein angefangen: mit drei Mitarbeitern und vier W50 LKW auf einem LPG Gelände in Wolkramshausen, erzählt Peter Winsel, Geschäftsführer der Wippertaler Getränke GmbH. Jetzt haben wir 56 Angestellte. Den Erfolg habe ich vielen Faktoren zu verdanken. Meine Familie, meine guten Mitarbeitern und Kunden sowie Freunde haben dabei geholfen, so Winsel weiter. Es hat lange gedauert, aus einer Geschäftsidee ein erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 1.000 Kunden aufzubauen. Das Kinderhospiz, das in Nordhausen-Krimderode errichtet werden soll, ist eine ebensolche Idee.
Als ich von diesem Projekt zum ersten Mal erfuhr, war ich betroffen. Ich dachte dabei natürlich an meine beiden Kinder, Steffen und Carolin. Die Vorstellung, dass auch Ihnen so etwas zustoßen könnte, machte mich sehr nachdenklich. Mehr als 6.000 Familien in Mitteldeutschland haben ein schwer krankes Kind, das permanent Schmerzen verspürt und über einen kurzen oder längeren Zeitraum an dieser Krankheit sterben wird. Bis heute gibt es für diese Familien in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen keine Hilfe. Das Kinderhospiz Mitteldeutschland wird erkrankten Kindern mit ihren Eltern und Geschwistern ein zweites Zuhause sein und ihnen das geben, was in dieser Situation am Wichtigsten ist: Liebe, Geborgenheit und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Über einen längeren Zeitraum beobachtete der 48 jährige Unternehmer dieses Projekt. Jetzt wird er mehr für dessen Erfolg tun. Wir, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, haben die Pflicht, denjenigen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Ich möchte daran mitwirken, dass die betroffenen
Familien wieder eine Perspektive haben, erklärte Winsel. Wie er das in die Tat umsetzen möchte? Die Wippertaler Getränke GmbH ist nicht nur als Getränkespezialist bekannt, sondern kann sich seit einigen Jahren auch zahlreiche erfolgreiche Feste auf die Fahne schreiben. Das legendäre Oktoberfest und das Wippertaler Bierfest ziehen jedes Jahr viele tausend Besucher an. Ab jetzt wird bei diesen Veranstaltungen nicht nur ausgelassen gefeiert, sondern auch geholfen.
Wir werden für jeden Besucher dieser Veranstaltungen je einen Euro an das Kinderhospiz Mitteldeutschland spenden, versprach Peter Winsel. Mir ist bewusst, dass dies nur ein Tropfen im großen Spendensee sein kann, aber je mehr Menschen sich für dieses Vorhaben einsetzen – egal auf welche Art und Weise - desto eher kann schon bald mit dem Bau der Einrichtung begonnen werden.
Winsel wird damit seinen ganz persönlichen Anteil daran leisten, das Kinderhospiz Mitteldeutschland bekannt zu machen, möchte vor allem aber dazu beitragen, dass ab 2008 die ersten Familien in die Herberge einziehen können. Alle Wippertaler Kraftfahrzeuge und Bierwagen tragen ab jetzt den Schriftzug Offizieller Förderer des Kinderhospizes Mitteldeutschland. Weitere Informationen unter: www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de.
