Halbanonym in Sundhausen
Montag, 19. Juni 2006, 16:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Eigentlich dachte man immer, dass das Gegenteil zu öffentlich anonym ist. In Sundhausen ist es auch anders möglich, selbst bei Bestattungen.
Halbanonym in Sundhausen (Foto: nnz)
Ab Juli sind so genannte halbanonyme Bestattungen auf dem neu geschaffenen Urnenhain in Nordhausens Ortsteil Sundhausen möglich. Ein Fachbetrieb hat jetzt den Stein für den Urnenhain auf dem Friedhof aufgestellt (siehe Foto). Die Bestattung auf dem Urnenhain ähnelt - im Unterschied zu einer komplett anonymen Urnengemeinschaftsanlage - einer normalen Einzelgrabbeisetzung: Die Angehörigen können bei der Beisetzung dabei sein, erklärte Sabine Dautz, Sachgebietsleiterin Friedhöfe im städtischen Bauamt.
Darüber hinaus würden die Namen der Beigesetzten auf dem Urnenhain-Stein eingraviert. Die Gebühren, die die Angehörigen dafür zahlen, beinhalten die Beisetzung, die Gravur auf dem Gemeinschaftsstein sowie die Pflege des Haines durch die Friedhofsverwaltung für 20 Jahre.
Autor: nnz
Halbanonym in Sundhausen (Foto: nnz)
Ab Juli sind so genannte halbanonyme Bestattungen auf dem neu geschaffenen Urnenhain in Nordhausens Ortsteil Sundhausen möglich. Ein Fachbetrieb hat jetzt den Stein für den Urnenhain auf dem Friedhof aufgestellt (siehe Foto). Die Bestattung auf dem Urnenhain ähnelt - im Unterschied zu einer komplett anonymen Urnengemeinschaftsanlage - einer normalen Einzelgrabbeisetzung: Die Angehörigen können bei der Beisetzung dabei sein, erklärte Sabine Dautz, Sachgebietsleiterin Friedhöfe im städtischen Bauamt.
Darüber hinaus würden die Namen der Beigesetzten auf dem Urnenhain-Stein eingraviert. Die Gebühren, die die Angehörigen dafür zahlen, beinhalten die Beisetzung, die Gravur auf dem Gemeinschaftsstein sowie die Pflege des Haines durch die Friedhofsverwaltung für 20 Jahre.
