Lottosegen für Nordhäuser Verein auf der Eisenacher Wartburg
Freitag, 27. Oktober 2000, 14:16 Uhr
Nordhausen/Eisenach (nnz). Der Verein "Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe" erhält heute 15.000 Mark. Mit dem Geld aus den staatlichen Lotterien soll die Anschaffung eines neuen Transporters unterstützt werden.
"Mit dem Fahrzeug wird es möglich sein, noch mehr Spenden aus der Bevölkerung zu sammeln", freut sich Vorstandsmitglied Thomas Kleemann, der heute auf der Wartburg in Eisenach das Geld in Empfang nahm. Der Verein, der sich vor 18 Monaten in der Rolandstadt gegründet hatte, kann auch in diesem Jahr eine beeindruckende Bilanz ziehen. So ist in diesem Monat gerade wieder ein Transport aus Weißrußland zurückgekehrt. Damit waren die ehrenamtlichen Helfer in diesem Jahr zweimal in der verseuchten Region um Tschernobyl.
Auch für das kommende Jahr hat sich der Verein wieder hohe Ziele gesteckt. So sollen im Sommer wieder Kinder zu einem Urlaub in den Landkreis Nordhausen eingeladen werden. Gemeinsam mit der IG Bau, Agrar und Umwelt planen die Helfer schon jetzt eine weitere Aktion. In einem Schulheim in Weißrußland sollen die Sanitärräume neu hergerichtet werden. In diesem Heim werden Kinder mit Wirbelsäulenschäden unterrichtet.
Autor: nnz"Mit dem Fahrzeug wird es möglich sein, noch mehr Spenden aus der Bevölkerung zu sammeln", freut sich Vorstandsmitglied Thomas Kleemann, der heute auf der Wartburg in Eisenach das Geld in Empfang nahm. Der Verein, der sich vor 18 Monaten in der Rolandstadt gegründet hatte, kann auch in diesem Jahr eine beeindruckende Bilanz ziehen. So ist in diesem Monat gerade wieder ein Transport aus Weißrußland zurückgekehrt. Damit waren die ehrenamtlichen Helfer in diesem Jahr zweimal in der verseuchten Region um Tschernobyl.
Auch für das kommende Jahr hat sich der Verein wieder hohe Ziele gesteckt. So sollen im Sommer wieder Kinder zu einem Urlaub in den Landkreis Nordhausen eingeladen werden. Gemeinsam mit der IG Bau, Agrar und Umwelt planen die Helfer schon jetzt eine weitere Aktion. In einem Schulheim in Weißrußland sollen die Sanitärräume neu hergerichtet werden. In diesem Heim werden Kinder mit Wirbelsäulenschäden unterrichtet.
