Schräge Hüte in Nordhausen
Mittwoch, 14. Juni 2006, 10:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach der überaus großen Resonanz auf das 4. Kunstfest der Jugendkunstschule im vergangenen Sommer soll auch in diesem Jahr wieder gefeiert werden. Wann und wo das Event stattfinden soll, das hat jetzt die nnz erfahren.
Schräge Hüte in Nordhausen (Foto: nnz)
Am 24. Juni, findet ab 15 Uhr im Park des Kunsthauses Meyenburg das 5. Kunstfest mit einem vielseitigen Programm und vielen Überraschungen statt. Das kündigte jetzt der Leiter der Jugendkunstschule, Jürgen Rennebach, an. Ein Höhepunkt ist die von einer hochkarätigen Jury vorgenommene Auszeichnung der Preisträger unseres im Vorfeld des Festes ausgelobten Wettbewerbes ,Kunst-Häuser bauen’ , sagt er.
Auch am Tag des Kunstfestes sei es den Gästen noch möglich an diesem Wettstreit teilzunehmen. Auch bei der Aktion Schräge Kopfbedeckungen sei mit reger Teilnahme zu rechnen, sagt er. Interessierte Besucher werden aus gebrauchten Hüten fantasievolle tragbare Kreationen anfertigen. Am Tag des Festes könne sich dann jeder Gast aus einem vorzufindenden großen Fundus an originellen Accessoires bedienen und eine unverwechselbare, fantasievolle und einmalige Kopfbedeckung anfertigen. So werde im Verlauf von Nachmittag und Abend wird im Park Meyenburg eine zunehmend größer werdende Anzahl von lustigen bis verrückten Hüten auf den Köpfen der Besucher zu bewundern sein.
Im Zuge der Umgestaltung des Obstgartens des Kunsthauses Meyenburg wird ein wieder entdeckter und symbolträchtiger Apfelbaum, den es an diesem Ort in früheren Zeiten schon einmal gab, neu gepflanzt, kündigt Rennebach an. Auch die Kooperationspartner der Jugendkunstschule bringen sich mit vielfältigen Aktionen in das Fest ein. Studenten der Fachhochschule zeigen Szenen aus dem Kleinen Prinzen. Natürlich wird es eine gemeinsame Malaktion von Kindern und Erwachsenen geben. Als Andenken kann man originelle Fotos von sich selbst, die vor einer lustigen Fotowand gemacht werden, mit nach Hause nehmen.
Selbstverständlich sei auch für gute Musik gesorgt. Von Blues über Klassik bis zu Swing, Zigeunermusik und französischem Chanson und ist für jeden Geschmack etwas dabei. So konnte u. a. der begnadete Gitarrist und Sänger Dr. Slide für den Nachmittag gewonnen werden. Der Vollblut-Blueser, der von 1988 bis 2004 in den Staaten lebte und dort sein Handwerk unter anderem bei Luther Allison erlernte, bringt Mississippi-Delta-Blues vom Feinsten zu Gehör. Nach vielen Fernsehauftritten und Konzerten in Salzburg, Magdeburg, Frankfurt, Dortmund, Leipzig und immer wieder in den USA, komme er nun nach Nordhausen, freut sich Rennebach.
Als Hauptband für das Fest wurde die Gruppe Timskis aus Rostock verpflichtet. Irgendwo zwischen Folk, Chanson und Chaos liege das musikalische Bermudadreieck der vier Musiker und ihrer Sängerin. Auf der Suche nach neuen Tonarten und seltenen Zwischentönen kämpfe die Crew mit schonungsloser Hingabe gegen Gleichstrom, Seelenflaute und verrostete Sinne. So spannen sie die Segel zwischen Zigeunermusik und französischem Chanson und heizen zusätzlich noch mit zwei Schaufeln Swing ein, meint er.
Und zu guter Letzt habe auch der bekannte und seit vielen Jahren am Nordhäuser Theater engagierte Sänger Thomas Kohl zugesagt, der mit seinem Repertoire an amerikanischen Musicalmelodien brillieren wird. Wer hat in einem Museum schon einmal Fußballübertragungen erlebt? Hier in Nordhausen wird es möglich sein. Beide an diesem Tag stattfindenden Achtelfinalspiele der Fußball-WM können auf einer Filmleinwand verfolgt werden. Alle Künstler, die als Kursleiter an unserer Schule arbeiten, werden an diesem Tag anwesend sein und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, verspricht Jürgen Rennebach.
Bei schlechtem Wetter wird das Fest ins Kunsthaus Meyenburg verlegt. Der Eintritt kostet 4 Euro, bis zum 14. Lebensjahr kostet es nichts.
Autor: nnz
Schräge Hüte in Nordhausen (Foto: nnz)
Am 24. Juni, findet ab 15 Uhr im Park des Kunsthauses Meyenburg das 5. Kunstfest mit einem vielseitigen Programm und vielen Überraschungen statt. Das kündigte jetzt der Leiter der Jugendkunstschule, Jürgen Rennebach, an. Ein Höhepunkt ist die von einer hochkarätigen Jury vorgenommene Auszeichnung der Preisträger unseres im Vorfeld des Festes ausgelobten Wettbewerbes ,Kunst-Häuser bauen’ , sagt er.
Auch am Tag des Kunstfestes sei es den Gästen noch möglich an diesem Wettstreit teilzunehmen. Auch bei der Aktion Schräge Kopfbedeckungen sei mit reger Teilnahme zu rechnen, sagt er. Interessierte Besucher werden aus gebrauchten Hüten fantasievolle tragbare Kreationen anfertigen. Am Tag des Festes könne sich dann jeder Gast aus einem vorzufindenden großen Fundus an originellen Accessoires bedienen und eine unverwechselbare, fantasievolle und einmalige Kopfbedeckung anfertigen. So werde im Verlauf von Nachmittag und Abend wird im Park Meyenburg eine zunehmend größer werdende Anzahl von lustigen bis verrückten Hüten auf den Köpfen der Besucher zu bewundern sein.
Im Zuge der Umgestaltung des Obstgartens des Kunsthauses Meyenburg wird ein wieder entdeckter und symbolträchtiger Apfelbaum, den es an diesem Ort in früheren Zeiten schon einmal gab, neu gepflanzt, kündigt Rennebach an. Auch die Kooperationspartner der Jugendkunstschule bringen sich mit vielfältigen Aktionen in das Fest ein. Studenten der Fachhochschule zeigen Szenen aus dem Kleinen Prinzen. Natürlich wird es eine gemeinsame Malaktion von Kindern und Erwachsenen geben. Als Andenken kann man originelle Fotos von sich selbst, die vor einer lustigen Fotowand gemacht werden, mit nach Hause nehmen.
Selbstverständlich sei auch für gute Musik gesorgt. Von Blues über Klassik bis zu Swing, Zigeunermusik und französischem Chanson und ist für jeden Geschmack etwas dabei. So konnte u. a. der begnadete Gitarrist und Sänger Dr. Slide für den Nachmittag gewonnen werden. Der Vollblut-Blueser, der von 1988 bis 2004 in den Staaten lebte und dort sein Handwerk unter anderem bei Luther Allison erlernte, bringt Mississippi-Delta-Blues vom Feinsten zu Gehör. Nach vielen Fernsehauftritten und Konzerten in Salzburg, Magdeburg, Frankfurt, Dortmund, Leipzig und immer wieder in den USA, komme er nun nach Nordhausen, freut sich Rennebach.
Als Hauptband für das Fest wurde die Gruppe Timskis aus Rostock verpflichtet. Irgendwo zwischen Folk, Chanson und Chaos liege das musikalische Bermudadreieck der vier Musiker und ihrer Sängerin. Auf der Suche nach neuen Tonarten und seltenen Zwischentönen kämpfe die Crew mit schonungsloser Hingabe gegen Gleichstrom, Seelenflaute und verrostete Sinne. So spannen sie die Segel zwischen Zigeunermusik und französischem Chanson und heizen zusätzlich noch mit zwei Schaufeln Swing ein, meint er.
Und zu guter Letzt habe auch der bekannte und seit vielen Jahren am Nordhäuser Theater engagierte Sänger Thomas Kohl zugesagt, der mit seinem Repertoire an amerikanischen Musicalmelodien brillieren wird. Wer hat in einem Museum schon einmal Fußballübertragungen erlebt? Hier in Nordhausen wird es möglich sein. Beide an diesem Tag stattfindenden Achtelfinalspiele der Fußball-WM können auf einer Filmleinwand verfolgt werden. Alle Künstler, die als Kursleiter an unserer Schule arbeiten, werden an diesem Tag anwesend sein und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, verspricht Jürgen Rennebach.
Bei schlechtem Wetter wird das Fest ins Kunsthaus Meyenburg verlegt. Der Eintritt kostet 4 Euro, bis zum 14. Lebensjahr kostet es nichts.
