Stasi-Ausstellung eröffnet
Montag, 12. Juni 2006, 16:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Wir sind heute wenige Tage vor dem 17. Juni – ein guter Anlass an die Ereignisse vor 53 Jahren aber vor allen Dingen auch an die Opfer des DDR- und Stasi-Unrechts mit der Ausstellung zu erinnern und zu mahnen, sagte heute Dr. Klaus Zeh zur Ausstellungseröffnung im Nordhäuser Rathaus. nnz berichtet, was es dort zu sehen gibt.
Stasi-Ausstellung eröffnet (Foto: nnz)
Auf 29 Schautafeln werden anschaulich und eindringlich Opferschicksale von 1945 bis zur politischen Wende in der DDR dokumentiert. Eine lange Reihe von Einzelschicksalen kündet von einem nahezu perfekten Überwachungsstaat und einer häufig brutalen Unterdrückung freiheitlicher Gesinnung. In dieser Ausstellung sollen einige dieser zahllosen Fälle vorgestellt werden, so der Minister.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Jahren 1945-1953. In dieser Zeit setzte die SED mit Hilfe der Roten Armee und der sowjetischen Geheimdienste ihren Machtanspruch mit Gewalt durch und legte die Grundlage für ihre vierzigjährige Herrschaft. Tausende wurden in jenen Jahren in sowjetischen Lagern gefangen gehalten, zur Sicherung der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt oder in politischen Prozessen zu härtesten Strafen verurteilt. Der Protest gegen diese Praxis stalinistischer Machtausübung wurde am 17. Juni 1953 mit militärischer Macht blutig niedergeschlagen.
Die Ausstellung Opfer des Stalinismus und des DDR-Unrechts, die von der der CDU-Fraktion des Thüringer Landtags initiiert wurde, ist bis zum 4. Juli 2006 im Rathaus-Foyer, Markt 1, zu den üblichen Öffnungszeitigen zu besichtigen.
Autor: nnz
Stasi-Ausstellung eröffnet (Foto: nnz)
Auf 29 Schautafeln werden anschaulich und eindringlich Opferschicksale von 1945 bis zur politischen Wende in der DDR dokumentiert. Eine lange Reihe von Einzelschicksalen kündet von einem nahezu perfekten Überwachungsstaat und einer häufig brutalen Unterdrückung freiheitlicher Gesinnung. In dieser Ausstellung sollen einige dieser zahllosen Fälle vorgestellt werden, so der Minister.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Jahren 1945-1953. In dieser Zeit setzte die SED mit Hilfe der Roten Armee und der sowjetischen Geheimdienste ihren Machtanspruch mit Gewalt durch und legte die Grundlage für ihre vierzigjährige Herrschaft. Tausende wurden in jenen Jahren in sowjetischen Lagern gefangen gehalten, zur Sicherung der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt oder in politischen Prozessen zu härtesten Strafen verurteilt. Der Protest gegen diese Praxis stalinistischer Machtausübung wurde am 17. Juni 1953 mit militärischer Macht blutig niedergeschlagen.
Die Ausstellung Opfer des Stalinismus und des DDR-Unrechts, die von der der CDU-Fraktion des Thüringer Landtags initiiert wurde, ist bis zum 4. Juli 2006 im Rathaus-Foyer, Markt 1, zu den üblichen Öffnungszeitigen zu besichtigen.
