Das Finale zum Schluß
Sonntag, 11. Juni 2006, 19:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Rolandsfest des Jahrgangs 38 ist Geschichte. Bei herrlicher Abendsonne verabschiedeten sich die Hexe, der Roland, Ebersberg und Prof. Zwanziger von den Besuchern mit deftigen Sprüchen. Und genau mit denen machten sie neugierig auf MEHR – aufs nächste Jahr.
Das Finale zum Schluß (Foto: nnz)
Einen vollbesetzten Rathausplatz, den gibt es immer dann, wenn das Quartett auf der Bühne erscheint. Und zum Schluß des diesjährigen Rolandsfestes ließen es die Vier noch mal so richtig krachen. So verkündete der Roland, dass sie doch ein wenig Angst gehabt hätten, denn im vorigen Jahr wollte man seitens der Obrigkeit eine Zensur ansetzen. Also herrschte in diesem Jahr erst einmal kollektives Schweigen.
Nicht lange, dann ging es mit der Kommunalwahl und des Volkes Beteiligung los. Die Nordhäuser wären nur deshalb so zaghaft zur Wahl gegangen, weil der Autofrühling am gleichen Tage gelockt habe. Und gewundert habe die Wahl des Landrates schon gar nicht mehr. Wer so wenig mache, der könne nur noch mit Hilfe von Lottomitteln gewinnen. Auch Martin Höfer war wieder Gegenstand der Satire, schließlich habe dieser Kandidat gedacht, dass er über dem Weltall schwebe.
An Gewinnerin Barbara Rinke ging denn auch der innige Wunsch, sich endlich für die Schaffung neuer Arbeitsplätze einzusetzen, die Leute hätten in einer schönen Stadt immer weniger Geld in der Tasche. Weitere Themen waren die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes, fehlende Papierkörbe, die Polizei als Freund und Helfer sowie eine Landesregierung, die nur zum Fressen und Saufen nach Nordhausen kommen würde.
Trotz alledem, so der Roland: Nordhausen ist und bleibt meine Stadt und meinte damit unsere Stadt, was ihm die vielen Menschen vor der Bühne mit viel Applaus zollten. Dann übergab der Roland die Amtsgeschäfte in Form des Rathausschlüssels wieder zurück an Oberbürgermeisterin Rinke. Ein kleines Bonbon gab es dennoch: Der ehemalige Roland und die ehemalige Hexe – Peter Schwarz und Marion Probst – überreichten Prof. Zwanziger für sein 25jähriges Bühnenjubiläum einen Präsentkorb und dankten ihm herzlich. Ein würdiger Abschluss für ein Rolandsfest, dessen Qualität in den kommenden Tagen Gegenstand von Auswertungen im Nordhäuser Rathaus sein wird...
Die nnz hat noch ein kleine Bilder-Galerie vorbereitet
Autor: nnz
Das Finale zum Schluß (Foto: nnz)
Einen vollbesetzten Rathausplatz, den gibt es immer dann, wenn das Quartett auf der Bühne erscheint. Und zum Schluß des diesjährigen Rolandsfestes ließen es die Vier noch mal so richtig krachen. So verkündete der Roland, dass sie doch ein wenig Angst gehabt hätten, denn im vorigen Jahr wollte man seitens der Obrigkeit eine Zensur ansetzen. Also herrschte in diesem Jahr erst einmal kollektives Schweigen.
Nicht lange, dann ging es mit der Kommunalwahl und des Volkes Beteiligung los. Die Nordhäuser wären nur deshalb so zaghaft zur Wahl gegangen, weil der Autofrühling am gleichen Tage gelockt habe. Und gewundert habe die Wahl des Landrates schon gar nicht mehr. Wer so wenig mache, der könne nur noch mit Hilfe von Lottomitteln gewinnen. Auch Martin Höfer war wieder Gegenstand der Satire, schließlich habe dieser Kandidat gedacht, dass er über dem Weltall schwebe.
An Gewinnerin Barbara Rinke ging denn auch der innige Wunsch, sich endlich für die Schaffung neuer Arbeitsplätze einzusetzen, die Leute hätten in einer schönen Stadt immer weniger Geld in der Tasche. Weitere Themen waren die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes, fehlende Papierkörbe, die Polizei als Freund und Helfer sowie eine Landesregierung, die nur zum Fressen und Saufen nach Nordhausen kommen würde.
Trotz alledem, so der Roland: Nordhausen ist und bleibt meine Stadt und meinte damit unsere Stadt, was ihm die vielen Menschen vor der Bühne mit viel Applaus zollten. Dann übergab der Roland die Amtsgeschäfte in Form des Rathausschlüssels wieder zurück an Oberbürgermeisterin Rinke. Ein kleines Bonbon gab es dennoch: Der ehemalige Roland und die ehemalige Hexe – Peter Schwarz und Marion Probst – überreichten Prof. Zwanziger für sein 25jähriges Bühnenjubiläum einen Präsentkorb und dankten ihm herzlich. Ein würdiger Abschluss für ein Rolandsfest, dessen Qualität in den kommenden Tagen Gegenstand von Auswertungen im Nordhäuser Rathaus sein wird...
Die nnz hat noch ein kleine Bilder-Galerie vorbereitet
