"KKS"-Elternsprecher votiert gegen doppelte Schulträgerschaft
Freitag, 27. Oktober 2000, 10:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Elternsprecher der Grundschule "Käthe-Kollwitz", Volker Theuerkauf, teilt die Auffassung des Landrates zur derzeitigen Situation der doppelten Schulträgerschaft. Angesichts immer knapper werdender Haushaltsmittel sei es geradezu geboten, die Schulträgerschaft in eine Hand zu geben.
Theuerkauf machte gegenüber nnz deutlich, daß auch er der Auffassung sei, die Schulverwaltung ausschließlich beim Landkreis anzusiedeln, weil dies regelmäßig im Bundesgebiet so sei und in der Schulverwaltung des Landkreises eine noch besssere Sacharbeit geleistet wird, als das bei der städtischen Schulverwaltung derzeit der Fall sei. Die Kreisfreiheit der Stadt sei eh vom Tisch. Diese führte im Wesentlichen damals zur jetzt bestehenden doppelten Schulträgerschaft. Er erinnerte dabei auch an die Organisation des Schulschwimmens nach Schließung des Hallenbades, die Klärung von Vorgängen zur Essenversorgung der Schulkinder und die bargeldlose Kassierung von Essengeldern. Auch bei der Ausstattung der Grundschule KKS mit moderner Computertechnik verlief nicht alles reibungslos, betonte Theuerkauf. Er stellte fest, daß die Informationsbereitschaft und die Qualität der vorliegenden Informationen seitens der Landkreisverwaltung um ein Vielfaches höher ist als bei der städtischen Schulverwaltung. Deutlich wurde dies bei der letzten Zusammenkunft zwischen Vertretern der Schulverwaltungen des Landkreises und der Stadt mit den Elternsprechern.
Bei Rückfragen zu Sachvorgängen im Landratsamt wurden teilweise sofort am Telefon die benötigten Informationen zur Verfügung gestellt. Aktuell verweist Theuerkauf auf die bisher schleppende Schulnetzplanung und die Qualität des bisher bekanntgegebenen Zahlenmaterials für Stadträte und Elternsprecher. Bei der Schulnetzplanung sollte schnellstmöglich eine Koordinierung beider Verwaltungen erfolgen, weil die Auflösung der doppelten Schulträgerschaft auch die laufende Schulnetzplanung erheblich vereinfachen würde und der Stadt Nordhausen kurzfristig Haushaltsentlastungen durch Einsparung von Personal- und Sachkosten bringen könnte. Insbesondere der Vermögenshaushalt könnte nach Vorstellung Theuerkaufs, langfristig entlastet werden. Beim Landkreis könnte die vorhandene verwaltungstechnische Infrastruktur besser ausgelastet werden, was zu einer Erhöhung der Gesamtleistung führt.
Daher dürfte aus kaufmännischer Sicht nicht zu erwarten sein, daß die dann zu erwartende Schulumlage für die Stadt Nordhausen höher ist, als die Summe der eingesetzten bisherigen Mittel für die Schulen in städtischer Trägerschaft, was als Argument gegen die Abgabe der Schulträgerschaft in der städtischen Schulverwaltung angeführt wird.
Autor: psgTheuerkauf machte gegenüber nnz deutlich, daß auch er der Auffassung sei, die Schulverwaltung ausschließlich beim Landkreis anzusiedeln, weil dies regelmäßig im Bundesgebiet so sei und in der Schulverwaltung des Landkreises eine noch besssere Sacharbeit geleistet wird, als das bei der städtischen Schulverwaltung derzeit der Fall sei. Die Kreisfreiheit der Stadt sei eh vom Tisch. Diese führte im Wesentlichen damals zur jetzt bestehenden doppelten Schulträgerschaft. Er erinnerte dabei auch an die Organisation des Schulschwimmens nach Schließung des Hallenbades, die Klärung von Vorgängen zur Essenversorgung der Schulkinder und die bargeldlose Kassierung von Essengeldern. Auch bei der Ausstattung der Grundschule KKS mit moderner Computertechnik verlief nicht alles reibungslos, betonte Theuerkauf. Er stellte fest, daß die Informationsbereitschaft und die Qualität der vorliegenden Informationen seitens der Landkreisverwaltung um ein Vielfaches höher ist als bei der städtischen Schulverwaltung. Deutlich wurde dies bei der letzten Zusammenkunft zwischen Vertretern der Schulverwaltungen des Landkreises und der Stadt mit den Elternsprechern.
Bei Rückfragen zu Sachvorgängen im Landratsamt wurden teilweise sofort am Telefon die benötigten Informationen zur Verfügung gestellt. Aktuell verweist Theuerkauf auf die bisher schleppende Schulnetzplanung und die Qualität des bisher bekanntgegebenen Zahlenmaterials für Stadträte und Elternsprecher. Bei der Schulnetzplanung sollte schnellstmöglich eine Koordinierung beider Verwaltungen erfolgen, weil die Auflösung der doppelten Schulträgerschaft auch die laufende Schulnetzplanung erheblich vereinfachen würde und der Stadt Nordhausen kurzfristig Haushaltsentlastungen durch Einsparung von Personal- und Sachkosten bringen könnte. Insbesondere der Vermögenshaushalt könnte nach Vorstellung Theuerkaufs, langfristig entlastet werden. Beim Landkreis könnte die vorhandene verwaltungstechnische Infrastruktur besser ausgelastet werden, was zu einer Erhöhung der Gesamtleistung führt.
Daher dürfte aus kaufmännischer Sicht nicht zu erwarten sein, daß die dann zu erwartende Schulumlage für die Stadt Nordhausen höher ist, als die Summe der eingesetzten bisherigen Mittel für die Schulen in städtischer Trägerschaft, was als Argument gegen die Abgabe der Schulträgerschaft in der städtischen Schulverwaltung angeführt wird.
