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Sprudeln und spielen

Mittwoch, 07. Juni 2006, 10:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Stadtverwaltung Nordhausen betreibt 15 Springbrunnen an historischen und zentralen Wegen, Plätzen und Parkanlagen im Stadtgebiet. Ob die jetzt schon alle sprudeln, das wollte die nnz aus dem Rathaus wissen.


Sprudeln und spielen (Foto: nnz) Sprudeln und spielen (Foto: nnz) Die Anlagen wurden Mitte Mai wieder in Betrieb genommen. Darüber informierte Anne Lange vom zuständigen Amt für Umwelt und Grünordnung. Davon seien drei Trinkwasserbrunnen, die sich an der Ecke Barfüßer Straße/ Georgengasse, am Altenheim Sankt Jakob und am Rathausplatz befinden, sagt sie. Die restlichen Brunnen sind Brauchwasserbrunnen, die mit Hinweisschildern „Kein Trinkwasser“ gekennzeichnet sind. Dazu zähle auch die Schwengelpumpe an der Altendorfer Stiege, die über ein Wasserreservoir betrieben wird.

Die Betriebszeiten der Wasserspiele werden aus wirtschaftlichen Gründen über Zeitschaltuhren und die technische Ausrüstung über Umlaufsysteme und Vorratsspeicher geregelt. Die Inbetriebnahme der Brunnen erfolge im Regelfall immer Mitte Mai, nachdem die technischen Vorbereitungen durch die Mitarbeiter des Bauhofes erfolgt seien, so Anne Lange.

Durch die Stadtgärtner würden die Brunnen wöchentlich gewartet, kontrolliert und gereinigt. Bei starken Verunreinigungen werde das Wasser in den umwälzbetriebenen Brunnenanlagen auch während der Saison abgelassen und neu befüllt, so Lange. Zusätze in den Brunnenbecken dienen zur Wasseraufbereitung und verhindern zum Beispiel die Veralgung des Wassers. „Unrat und vor allem zerbrochenes Glas gehört nicht in die Brunnen“, weist sie in diesem Zusammenhang darauf hin, denn dies stelle eine Gefahr für spielende Kinder dar, die sich im und am kühlen Nass in der Stadt erfreuen.
Autor: nnz

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