Mobilfunk-Konzerne reagieren
Freitag, 02. Juni 2006, 07:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf Druck der EU wollen Handy-Konzerne die Preise für Auslandsgespräche senken Über die Modalitäten informiert nnz.
Nach massivem Druck der EU-Kommission haben sich mehrere große Mobilfunk-Anbieter auf niedrigere Preise für Gespräche im Ausland geeinigt. Damit werden insgesamt knapp 200 Millionen Handy-Nutzer innerhalb Europas künftig günstiger telefonieren können. Die neuen Preise gelten nach einer dpa-Meldung allerdings erst ab Oktober - also nach der diesjährigen Urlaubssaison.
Die Deutsche Telekom einigte sich mit mehreren anderen Mobilfunkbetreibern auf eine Absenkung der Einkaufspreise, wie T-Mobile mitteilte. Die Kooperationspartner sind T-Mobile, Orange, Telecom Italia Mobile (TIM), Telenor, TeliaSonera und Wind.
Die durchschnittlichen Einkaufspreise, die sich die Unternehmen untereinander für die Telefonverbindungen in Rechnung stellen, werden von Oktober 2006 an auf 45 Cent je Minute gesenkt und ein Jahr später auf 36 Cent. Das entspreche einer Halbierung der derzeit geltenden durchschnittlichen Großhandelspreise, hieß es. Die Anbieter wollten die Preisnachlässe vollständig an ihre Kunden weitergeben.
Die Unternehmen reagieren damit auf scharfe Kritik der EU, die mit einer Regulierung der Entgelte für Auslandsgespräche gedroht hat. Mit der Kooperation deckt die Telekom die wichtigen Urlaubsländer Spanien und Italien ab.
Autor: nnzNach massivem Druck der EU-Kommission haben sich mehrere große Mobilfunk-Anbieter auf niedrigere Preise für Gespräche im Ausland geeinigt. Damit werden insgesamt knapp 200 Millionen Handy-Nutzer innerhalb Europas künftig günstiger telefonieren können. Die neuen Preise gelten nach einer dpa-Meldung allerdings erst ab Oktober - also nach der diesjährigen Urlaubssaison.
Die Deutsche Telekom einigte sich mit mehreren anderen Mobilfunkbetreibern auf eine Absenkung der Einkaufspreise, wie T-Mobile mitteilte. Die Kooperationspartner sind T-Mobile, Orange, Telecom Italia Mobile (TIM), Telenor, TeliaSonera und Wind.
Die durchschnittlichen Einkaufspreise, die sich die Unternehmen untereinander für die Telefonverbindungen in Rechnung stellen, werden von Oktober 2006 an auf 45 Cent je Minute gesenkt und ein Jahr später auf 36 Cent. Das entspreche einer Halbierung der derzeit geltenden durchschnittlichen Großhandelspreise, hieß es. Die Anbieter wollten die Preisnachlässe vollständig an ihre Kunden weitergeben.
Die Unternehmen reagieren damit auf scharfe Kritik der EU, die mit einer Regulierung der Entgelte für Auslandsgespräche gedroht hat. Mit der Kooperation deckt die Telekom die wichtigen Urlaubsländer Spanien und Italien ab.
