Verkehr wird behindert
Donnerstag, 01. Juni 2006, 09:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Sicher, die Zuwege zu einem Kindergarten müssen sicher sein. Doch in einer 30er Zone noch ein Hindernis für die Kraftfahrer einzubauen, zeigt schlichtweg die Ideenlosigkeit der Verantwortlichen. Das aber hat in Nordhausen Tradition.
Verkehr wird behindert (Foto: nnz)
Es sind nicht nur die ewigen Staus am Knoten Arnoldstraße, die durch den Neustadt-Kreisel noch verstärkt werden, es sind nicht nur die langen mobilen Schlangen am Kornmarktkreisel, wenn in Spitzenzeiten alle zwei Minuten die Straßenbahnen Vorfahrt haben. Es sind auch solche kleinen Sachen - jetzt stellt man einfach zwei Betonklötze an eine Straßenseite und meint, das haben wir geschafft.
Eine Fußgänger-Querungshilfe hat die städtische Verkehrsbehörde jetzt vor dem Kindergarten am Lohmarkt einrichten lassen, ist in einer städtischen Pressemitteilung zu lesen und Rainer Kottek, 1. Sachbearbeiter bei der Verkehrsbehörde, findet das gut: Für Eltern und Kinder, für die älteren Anwohner im Viertel sowie für die Passanten hoch in Richtung Altstadt ist das Überqueren der Straße jetzt sicherer. Die Querungshilfe nimmt eine gesamte Fahrspur ein, so dass die Autofahrer gezwungen sind, die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren und bei Gegenverkehr sogar ganz zu stoppen. Gerade in diesem Abschnitt des Lohmarktes wurde oft zu schnell gefahren, hinzu kam die Unübersichtlichkeit für die Fußgänger.
Und mal abschließend am Rande: Ob der Fußgänger nun inmitten der Betonklötze steht oder wie bisher auf dem Fußweg? - Er steht immer am Straßenrand und nicht geschützt auf der Fahrbahnmitte.
Autor: nnz
Verkehr wird behindert (Foto: nnz)
Es sind nicht nur die ewigen Staus am Knoten Arnoldstraße, die durch den Neustadt-Kreisel noch verstärkt werden, es sind nicht nur die langen mobilen Schlangen am Kornmarktkreisel, wenn in Spitzenzeiten alle zwei Minuten die Straßenbahnen Vorfahrt haben. Es sind auch solche kleinen Sachen - jetzt stellt man einfach zwei Betonklötze an eine Straßenseite und meint, das haben wir geschafft.
Eine Fußgänger-Querungshilfe hat die städtische Verkehrsbehörde jetzt vor dem Kindergarten am Lohmarkt einrichten lassen, ist in einer städtischen Pressemitteilung zu lesen und Rainer Kottek, 1. Sachbearbeiter bei der Verkehrsbehörde, findet das gut: Für Eltern und Kinder, für die älteren Anwohner im Viertel sowie für die Passanten hoch in Richtung Altstadt ist das Überqueren der Straße jetzt sicherer. Die Querungshilfe nimmt eine gesamte Fahrspur ein, so dass die Autofahrer gezwungen sind, die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren und bei Gegenverkehr sogar ganz zu stoppen. Gerade in diesem Abschnitt des Lohmarktes wurde oft zu schnell gefahren, hinzu kam die Unübersichtlichkeit für die Fußgänger.
Und mal abschließend am Rande: Ob der Fußgänger nun inmitten der Betonklötze steht oder wie bisher auf dem Fußweg? - Er steht immer am Straßenrand und nicht geschützt auf der Fahrbahnmitte.
