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Müde Krieger heimgekehrt

Donnerstag, 01. Juni 2006, 07:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete in der vergangenen Woche über die Vorbereitungen „junger Indianer“ zu einem richtig großen Streifzug. Jetzt sind die „Rothäute“ zurückgekehrt. Was sie erlebt haben, das teilten sie der nnz mit. Nicht mittels Rauchzeichen, sondern per Mail.

Müde Krieger heimgekehrt (Foto: nnz) Müde Krieger heimgekehrt (Foto: nnz)

Geschafft aber glücklich kehrte die Jungschar der Nordhäuser Christuskirche vom diesjährigen Indianer-Zeltlager aus Billberge zurück. Neben einer Menge dreckiger Klamotten brachten die Kinder viele tolle Eindrücke mit. Ob es der selbstgestaltete Eröffnungsabend, Lagerfeuer mit Stockbrot oder ein Geländespiel mit Budenbau und Jagd war – für jeden Geschmack war etwas dabei. An viel Schlaf war auch diesmal nicht zu denken, dazu gab es viel zu spannende Sachen zu erleben. Die wollten natürlich niemand verpassen. Der guten Stimmung tat auch das nasskalte Wetter keinen Abbruch, obwohl sogar ein riesiges Zelt vom Sturm weggerissen wurde.

„Vor jedem Lager frage ich mich: Warum tust du dir das eigentlich an, mit 180 Kindern und Jugendlichen zu zelten?“ resümiert Dirk Praetorius, Leiter der Jungschargruppe der Evangelisch-Freikirchlichen-Gemeinde. „Aber wenn ich dann die glücklichen Kinderaugen sehe, entschädigt das für so manche Strapaze und schlaflose Nacht“, meinte Praetorius. Bereits zum 10. Mal nahm er an einem solchen Zeltlager teil. Bereut hat er noch keins. Auch die Kinder berichteten ihren Eltern begeistert von ihren Erlebnissen. „Am besten fand ich das Nachtgeländespiel mit den Blinkzeichen“, schwärmte die neunjährige Luise Schulze. Jetzt holen erst mal alle Indianer den fehlenden Schaf nach und freuen sich schon auf das nächste Jungscharlager.
Autor: nnz

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