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Erneute Petition

Dienstag, 30. Mai 2006, 10:14 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen gibt es eine Bürgerinitiative namens „Gesundheitswesen“. Die streitet für eine gerechte Rentengesetzlichkeit für die ehemaligen Mitarbeiter im DDR-Gesundheitswesen. Gestern wurde zu einer Info-Veranstaltung in Nordhausen eingeladen.


Gestern fand im Seniorenzentrum Nordhausen mit großer Beteiligung von rund 120 Gästen eine Veranstaltung der Nordhäuser Bürgerinitiative "Gesundheitswesen" statt, welche sich seit vielen Jahren mit den ihrer Meinung nach Ungerechtigkeiten durch das Rentenüberleitungsgesetz beschäftigt. Neben den politischen Akteuren von SPD, Linkspartei.PDS und Bündnis90/DieGrünen sowie vielen Gewerkschaftsvertretern und Vertretern anderer Initiativgruppen war als Gast ein Berliner Anwalt eingeladen. Der Jurist sprach über laufende Prozesse und zukünftige Möglichkeiten für die Betroffenen, die mitunter trotz vieler Berufsjahre nur Renten um 700 € pro Monat bekommen. Mit Hilfe der Parteien wurde eine erneute Petition für den Bundestag gestartet.

In wenigen Tagen wird es weitere Besprechungen geben, um nun den genauen Fahrplan festzulegen und weitere Schritte gegen diese Missstände zu unternehmen. "Ich freue mich über die Vielzahl der Teilnehmer und die Unterstützung von Dr. Christoph sowie allen politischen und gewerkschaftlichen Teilnehmern. Wir können nun wieder mit Mut in die Zukunft blicken und hoffen, dass uns doch noch Gerechtigkeit widerfährt," so Sabine Wenzel, Sprecherin der Nordhäuser Initiativgruppe.
Autor: nnz

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