Kompetenzen bündeln
Montag, 22. Mai 2006, 18:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) waren am vergangenen Freitag zu Gast in der Fachhochschule Nordhausen und besichtigten dabei das August-Kramer-Institut auf dem Campus der Fachhochschule. Über was dort gesprochen und diskutiert wurde, das hat jetzt die nnz erfahren.
Kompetenzen bündeln (Foto: nnz)
In einem der beiden Foren des Instituts wurden die Unternehmer von Rektor Prof. Dr. Jörg Wagner herzlich begrüßt. In seinen einleitenden Worten ließ der Rektor einerseits die Geschichte der Bildungseinrichtung Revue passieren, andererseits gab er einen Ausblick in die Zukunft. Derzeit werden 1.500 Studierende gezählt, das Ziel sind 2.000.
Aktuell bereitet sich die Fachhochschule auf die Realisierung der Bachelor- und Masterstudiengänge vor. Diese seien unabdinglich, um auf dem internationalen Bildungsmarkt mithalten zu können. Wagner ging aber auch auf die notwendige Kooperation mit den Unternehmen der Region ein. So könnten gemeinsame Forschungsprojekte nicht nur realisiert, sondern auch mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. In seiner Antwort betonte NUV-Vorsitzender Hans-Joachim Junker, dass die Wirtschaft der Nordhäuser Region die weitere Entwicklung der Bildungseinrichtung am Weinberg in Nordhausen weiter positiv begleiten und unterstützen wolle.
Danach stellte Prof. Matthias Viehmann als Leiter des August-Kramer-Institutes dessen Aufgaben, Schwerpunkte, Arbeitsfelder und die Arbeitsweise der Forschungseinrichtung vor. Die anwesenden Unternehmer konnten sich davon überzeugen, dass die Möglichkeiten des Institutes sehr vielfältig sind. Von der Brennstoffzelle bis zur Rosenzucht, in Nordhausen wird an vielfältigen Projekten gearbeitet. Erste Patente und die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Unternehmen seien die ersten Erfolge des noch jungen Institutes. Im Herbst zum Beispiel soll eine Begabtenförderung mit den Schulen des Landkreises ins Leben gerufen werden.
Wie die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und der Fachhochschule Nordhausen sich gestalten könnte, welche Voraussetzungen zu schaffen seien und wie sich die Firmen dabei einbringen können, das erläuterte der wissenschaftliche Mitarbeiter der Einrichtung, Roberto Auer. Er machte aber auch deutlich, dass die Hochschule in den kommenden Jahren immer mehr auf die so genannte Drittmittelfinanzierung angewiesen sei. In erster Linie gehe es jedoch darum, Wirtschaft und Studierende zusammenzubringen. Daher sei ein früher Kontakt zu den Unternehmen sehr förderlich.
Der Clubabend in der Fachhochschule wurde mit einer Besichtigung des Institutes abgerundet. Hierbei konnten dessen Mitarbeiter viele Fragen der Unternehmer der Nordhäuser Region beantworten.
Autor: nnz
Kompetenzen bündeln (Foto: nnz)
In einem der beiden Foren des Instituts wurden die Unternehmer von Rektor Prof. Dr. Jörg Wagner herzlich begrüßt. In seinen einleitenden Worten ließ der Rektor einerseits die Geschichte der Bildungseinrichtung Revue passieren, andererseits gab er einen Ausblick in die Zukunft. Derzeit werden 1.500 Studierende gezählt, das Ziel sind 2.000.
Aktuell bereitet sich die Fachhochschule auf die Realisierung der Bachelor- und Masterstudiengänge vor. Diese seien unabdinglich, um auf dem internationalen Bildungsmarkt mithalten zu können. Wagner ging aber auch auf die notwendige Kooperation mit den Unternehmen der Region ein. So könnten gemeinsame Forschungsprojekte nicht nur realisiert, sondern auch mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. In seiner Antwort betonte NUV-Vorsitzender Hans-Joachim Junker, dass die Wirtschaft der Nordhäuser Region die weitere Entwicklung der Bildungseinrichtung am Weinberg in Nordhausen weiter positiv begleiten und unterstützen wolle.
Danach stellte Prof. Matthias Viehmann als Leiter des August-Kramer-Institutes dessen Aufgaben, Schwerpunkte, Arbeitsfelder und die Arbeitsweise der Forschungseinrichtung vor. Die anwesenden Unternehmer konnten sich davon überzeugen, dass die Möglichkeiten des Institutes sehr vielfältig sind. Von der Brennstoffzelle bis zur Rosenzucht, in Nordhausen wird an vielfältigen Projekten gearbeitet. Erste Patente und die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Unternehmen seien die ersten Erfolge des noch jungen Institutes. Im Herbst zum Beispiel soll eine Begabtenförderung mit den Schulen des Landkreises ins Leben gerufen werden.
Wie die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und der Fachhochschule Nordhausen sich gestalten könnte, welche Voraussetzungen zu schaffen seien und wie sich die Firmen dabei einbringen können, das erläuterte der wissenschaftliche Mitarbeiter der Einrichtung, Roberto Auer. Er machte aber auch deutlich, dass die Hochschule in den kommenden Jahren immer mehr auf die so genannte Drittmittelfinanzierung angewiesen sei. In erster Linie gehe es jedoch darum, Wirtschaft und Studierende zusammenzubringen. Daher sei ein früher Kontakt zu den Unternehmen sehr förderlich.
Der Clubabend in der Fachhochschule wurde mit einer Besichtigung des Institutes abgerundet. Hierbei konnten dessen Mitarbeiter viele Fragen der Unternehmer der Nordhäuser Region beantworten.
