Der besondere Rückspiegel
Sonntag, 21. Mai 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz blickt jeden Tag zurück auf das Jahr zuvor. Heute wollen wir Ihnen einen besonderen Rückspiegel anbieten. Wenn Sie wissen wollen, was am 21. Mai vor fünf Jahren, als im Jahr 2001 loswar, dann klicken Sie einfach auf MEHR.
nnz-Betrachtung: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit
In den zurückliegenden Wochen waren Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen der Ausschüsse des Stadtrates Bestandteile von nnz-Beiträgen. Das erregte natürlich die Verwaltung sowie Mitglieder des Stadtrates. Das ist so ein Ding mit dem Ausschluß der Öffentlichkeit. Ausgeschlossen werden doch die, die mit der Abgabe ihrer Stimme die Mitglieder des Ausschusses in die aktuelle Lage beförderten. Das war, als Wörter wie Demokratie und Öffentlichkeit einen anderen Stellenwert hatten, also nach 1990 noch ganz anders. Da war es der Gesetzgeber, der Politik – auch im kommunalen Bereich – durchsichtig und nachvollziehbar machen wollte. In der ersten Legislaturperiode (1990 bis 1994) waren die Sitzungen aller Ausschüsse öffentlich. Natürlich hätten die Bürger an diesen Sitzungen teilnehmen können, meistens waren es jedoch Medienvertreter. Sie gaben die Informationen weiter, machten somit Entscheidungsprozesse bereits im Vorfeld transparent. So konnte der Wähler nachvollziehen, welchen Standpunkt seine Gewählten einnahmen, welche Tendenz die Entscheidungsfindung nahm, wie Menschen vielleicht auch ihre Meinungen änderten. Heute ist das anders. Da wird im Stadtrat oder im Kreistag abgestimmt, die Gewählten sind die Händchenheber, mitgeteilt wird lediglich das Ergebnis eines Prozesses......ausführlich im nnz-Archiv
Kreisumlage wird erneut für Diskussionen sorgen
Auf der morgigen Sitzung des Nordhäuser Kreistages steht auch der Finanzplan des Landkreises Nordhausen zur Beschlußfassung an. Der allerdings ist bereits verabschiedet worden, notwendigerweise mit dem Haushalt Anfang April. In der Tagesordnung steht zu diesem Punkt (Die Beschlußfassung wird nachgereicht). Für einige Mitglieder des Kreistages muß der nachzureichende neue Entwurf des Finanzplans ein gänzlich anderer sein. Bislang ist die Höhe der Kreisumlage für die nächsten Jahre (bis 2004) mit 33 Millionen Mark ausgewiesen. Das kann vor allem die Stadt Nordhausen so nicht hinnehmen......ausführlich im nnz-Archiv
Primas: Versündigt euch nicht an den Menschen!
Nordhausen ist Pleite, neue Strukturen in Nordthüringen, Nordhäuser Kreisfreiheit! Dies alles bestimmte im vergangenen Monat die Nordhäuser Politszene. nnz wollte wissen, was von diesen Themen in Erfurt angekommen ist und unterhielt sich mit dem Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU). Wer den Kreis Nordhausen in den zurückliegenden Wochen von außen betrachte, der erhalte nach Meinung von Egon Primas ein ziemlich verzerrtes Bild. Nicht unbedingt positiv, beschreibt es der Landtagsabgeordnete. Vor allem die Wirtschaft reagiere auf derartige kommunalpolitische Vorstöße sehr sensibel. Unsicherheiten über künftig veränderte Strukturen seien überall zu spüren, das habe Primas mehrfach bei Gesprächen mit Unternehmern gemerkt......ausführlich im nnz-Archiv
Heringer Bauunternehmen mußte Insolvenz beantragen
Das Heringer Bauunternehmen J.Rogoll Bau und Beton GmbH steht vor dem Aus. Wie jetzt erst bekannt wurde, ist Anfang Mai das Insolvenzverfahren am Mühlhäuser Amtsgericht eröffnet worden. Als Gründe wurden seitens des Amtsgerichtes Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit genannt. Von der Pleite sind nach nnz-Informationen 12 Mitarbeiter betroffen. Die Zahl der Arbeitnehmer war in den zurückliegenden Monaten von über 40 geschrumpft worden. Für den Geschäftsführer der IG Bau-Agrar-Umwelt in Nordthüringen längst kein Einzelfall mehr......ausführlich im
nnz-Archiv
Autor: nnznnz-Betrachtung: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit
In den zurückliegenden Wochen waren Informationen aus nichtöffentlichen Sitzungen der Ausschüsse des Stadtrates Bestandteile von nnz-Beiträgen. Das erregte natürlich die Verwaltung sowie Mitglieder des Stadtrates. Das ist so ein Ding mit dem Ausschluß der Öffentlichkeit. Ausgeschlossen werden doch die, die mit der Abgabe ihrer Stimme die Mitglieder des Ausschusses in die aktuelle Lage beförderten. Das war, als Wörter wie Demokratie und Öffentlichkeit einen anderen Stellenwert hatten, also nach 1990 noch ganz anders. Da war es der Gesetzgeber, der Politik – auch im kommunalen Bereich – durchsichtig und nachvollziehbar machen wollte. In der ersten Legislaturperiode (1990 bis 1994) waren die Sitzungen aller Ausschüsse öffentlich. Natürlich hätten die Bürger an diesen Sitzungen teilnehmen können, meistens waren es jedoch Medienvertreter. Sie gaben die Informationen weiter, machten somit Entscheidungsprozesse bereits im Vorfeld transparent. So konnte der Wähler nachvollziehen, welchen Standpunkt seine Gewählten einnahmen, welche Tendenz die Entscheidungsfindung nahm, wie Menschen vielleicht auch ihre Meinungen änderten. Heute ist das anders. Da wird im Stadtrat oder im Kreistag abgestimmt, die Gewählten sind die Händchenheber, mitgeteilt wird lediglich das Ergebnis eines Prozesses......ausführlich im nnz-Archiv
Kreisumlage wird erneut für Diskussionen sorgen
Auf der morgigen Sitzung des Nordhäuser Kreistages steht auch der Finanzplan des Landkreises Nordhausen zur Beschlußfassung an. Der allerdings ist bereits verabschiedet worden, notwendigerweise mit dem Haushalt Anfang April. In der Tagesordnung steht zu diesem Punkt (Die Beschlußfassung wird nachgereicht). Für einige Mitglieder des Kreistages muß der nachzureichende neue Entwurf des Finanzplans ein gänzlich anderer sein. Bislang ist die Höhe der Kreisumlage für die nächsten Jahre (bis 2004) mit 33 Millionen Mark ausgewiesen. Das kann vor allem die Stadt Nordhausen so nicht hinnehmen......ausführlich im nnz-Archiv
Primas: Versündigt euch nicht an den Menschen!
Nordhausen ist Pleite, neue Strukturen in Nordthüringen, Nordhäuser Kreisfreiheit! Dies alles bestimmte im vergangenen Monat die Nordhäuser Politszene. nnz wollte wissen, was von diesen Themen in Erfurt angekommen ist und unterhielt sich mit dem Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU). Wer den Kreis Nordhausen in den zurückliegenden Wochen von außen betrachte, der erhalte nach Meinung von Egon Primas ein ziemlich verzerrtes Bild. Nicht unbedingt positiv, beschreibt es der Landtagsabgeordnete. Vor allem die Wirtschaft reagiere auf derartige kommunalpolitische Vorstöße sehr sensibel. Unsicherheiten über künftig veränderte Strukturen seien überall zu spüren, das habe Primas mehrfach bei Gesprächen mit Unternehmern gemerkt......ausführlich im nnz-Archiv
Heringer Bauunternehmen mußte Insolvenz beantragen
Das Heringer Bauunternehmen J.Rogoll Bau und Beton GmbH steht vor dem Aus. Wie jetzt erst bekannt wurde, ist Anfang Mai das Insolvenzverfahren am Mühlhäuser Amtsgericht eröffnet worden. Als Gründe wurden seitens des Amtsgerichtes Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit genannt. Von der Pleite sind nach nnz-Informationen 12 Mitarbeiter betroffen. Die Zahl der Arbeitnehmer war in den zurückliegenden Monaten von über 40 geschrumpft worden. Für den Geschäftsführer der IG Bau-Agrar-Umwelt in Nordthüringen längst kein Einzelfall mehr......ausführlich im
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