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Etzrodt: Kein Nachtreten

Freitag, 19. Mai 2006, 12:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte bereits gestern über die Zukunft von Wacker-Trainer Uwe Etzrodt berichtet. Jetzt ist es amtlich – „Etze“ wird ab der kommenden Saison nicht mehr auf der Trainerbank der ersten Mannschaft sitzen. Was der Coach dazu sagt, das erfahren Sie mit einem sportlichen Klick.


„Ich akzeptiere die Entscheidung des Präsidiums. Wir haben in dieser Saison mehrfach zur Trainerthematik zusammen gesessen. Ich habe drei Jahre lang eine schöne Zeit mit einer tollen Mannschaft gehabt. Sicherlich gibt es nach so einer Zeit auch gewisse Abnutzungserscheinungen. Deshalb habe ich mir auch die Unterstützung durch Frank Ludwig zur Winterpause gewünscht. Hinter dieser Entscheidung stehe ich nach wie vor, genau so wie ich zum Verein Wacker 90 stehe. Dem neuen Cheftrainer wünsche ich von ganzem Herzen viel Erfolg. Er wird es in der nächsten Saison nicht leicht haben, wenn er unser Ergebnis aus dieser Spielzeit noch toppen will. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werde ich gerne in einer anderen Funktion bei Wacker bleiben, aber für mich hat erst einmal meine berufliche Zukunft höchste Priorität.

Ich möchte betonen, dass es für mich absolut kein Thema ist, im Nachhinein irgend etwas oder irgend jemanden schlecht zu reden. Wir wissen alle, wie das Geschäft im Fußball läuft und ich möchte, dass der Verein Wacker 90 in Ruhe weiter arbeiten kann. Ich werde jetzt alle Kraft einbringen, damit die Mannschaft in den letzten Spielen der Saison möglichst erfolgreich agiert und wir möglicherweise noch unser selbst gestecktes Ziel verwirklichen können.“

Nach Informationen der nnz wird Burkhardt Vendt künftiger Cheftrainer von Wacker Nordhausen sein. Zwischen dem Fußballlehrer und dem Verein sei das per Handschlag geregelt worden.
Autor: nnz

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