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nnz-Rückspiegel: Geknackt und gestochen

Mittwoch, 17. Mai 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr musste die nnz über eine ganz besondere Spezies von Knackern berichten. Was noch an diesem 17. Mai 2005 im Landkreis Nordhausen los war, das hat die nnz zusammengefasst – im Rückspiegel.


Autoknacker festgenommen
Pech hatten am Pfingstwochenende drei junge Männer. Die hatten in Nordhausen zwei Autos geklaut. Die Freude über den Coup währte jedoch nicht allzu lange. Irgendwann hatte sich das Trio aus Nordhausen und Osterode am Harz gelangweilt. In Nordhausen war nicht viel los, also könnte man doch mal einen Knack machen. Das Ziel war die Gerhart-Hauptmann-Straße in Nordhausen. Im dortigen Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ) „wartete“ zum Beispiel ein VW-Transporter. Die drei Männer zwischen 17 und 29 Jahre brachen also am Samstagnachmittag in die Halle ein und nahmen den „T 4“ mit. Doch damit nicht genug. In der benachbarten Autowerkstatt hatte noch ein Renault Kangoo die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich gezogen......ausführlich im nnz-Archiv


Weitermachen
Die nnz hatte in den zurückliegenden Wochen schon mehrfach über die „Zusammenarbeit“ der SPD und PDS gesprochen. Deren Früchte sollen jedoch erst im kommenden Jahr geerntet werden. Was gibt es bis dahin zu tun? In erster Linie muß miteinander geredet werden, muß der Boden bereitet werden. Was bislang im stillen Kämmerlein gemeinsam gemacht wurde, das muss langsam aber sicher an die Basis herangetragen werden. Und das ist schwieriger als die bisher geleistete Arbeit. Da war man sich in den rot-roten Parteispitzen ziemlich einig......ausführlich im nnz-Archiv


Richter Kropp: Messerstich und Alkohol
Die meisten Totschlagsverfahren geschehen unter Alkoholeinfluss und in familiären Verhältnissen, so die bundesweiten Statistiken. Dass solche theoretischen Studien auch in der Praxis zutreffen können, konnten die Zuhörer im Saal 204 des Amtsgerichts Sondershausen vor kurzem verfolgen. Zwar war dort kein Totschlagsverfahren zu verhandeln, für solche ist bekanntlich das Landgericht Mühlhausen zuständig, jedoch stand ein Körperverletzungsverfahren zur Verhandlung, bei dem nicht viel gefehlt hätte und es wäre zu einer Tötung gekommen. Susanne J. (37, Namen geändert) und Alexander G. leben in Ebeleben in einer Sozialwohnung. Beide sind arbeitslos und alkoholgewöhnt. So kommt es zwischen beiden nach dem Genuß von Alkohol immer wieder zu Streitigkeiten......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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