Die nnz-Wahlempfehlung
Samstag, 06. Mai 2006, 07:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Schlachten sind geschlagen, die Kämpfe gekämpft. Die Wahlkampfmaschinerie legt eine Pause ein, die Wahlkämpfer sind erschöpft. Morgen wird gewählt und die nnz gibt eine Empfehlung ab....
Ich habe drei Wochen dieses kommunalen Wahlkampfes verpasst, bin so zusagen in der heißen Phase angekommen. Da hingen bereits die Plakate, da gab es schon die Podiumsdiskussionen. Erlebt habe ich dennoch einen Wahlkampf, der mit vielen neue Ideen, aber auch mit Schlägen in die Richtung des vermeintlichen Gegners gespickt war. Da wurden insgesamt drei Zeitungen an den Mann oder die Frau gebracht. Eine davon, die erste Folge der Nordhäuser Mitteilungen, soll nach Informationen der nnz schon eine Klage gegen den Herausgeber nach sich ziehen.
Die nnz-Wahlempfehlung (Foto: nnz)
Man wollte sich im Wahlkampf nicht gegenseitig beschimpfen, man wollte nicht unter die politische Gürtellinie fassen. Bei den guten Vorsätzen blieb es jedoch. Die Beißer in den diversen Polit-Abteilungen setzten sich dann und wann doch durch. Da wurde zum Beispiel dem Tag der Befreiung eine gänzlich andere Bedeutung beigemessen, da wurde ein Bürgermeister mit einem Pitbull verglichen. Und es wurden bereits Beweisstücke gesammelt, natürlich gegen den Gegner. Im Fall der Fälle einer verlorenen Wahl. So sammeln die Linken seit dem Frühlingsball des Jahres 2006 fleißig Veröffentlichungen des Landrates, angekündigt wurde bereits die Wahlanfechtung für den Fall, da Joachim Claus das Rennen machen würde.
Auch die Konservativen wollen bei Klagevorbereitungen nicht nachstehen. Der Erstwohnsitz von Birgit Keller hat es den Christdemokraten angetan. Apropos Frau Keller. So richtig soll der Wähler vermutlich nicht wissen, welcher Partei die Frau angehört. Meines Wissens nach kommt sie aus dem Lager der Linkspartei.PDS. Sieht man sich allerdings das Schaufenster der SDP-Geschäftsstelle in der Oscar-Cohn-Straße an, dann wird man eines anderen belehrt (siehe Foto). Ob nun bewusste oder unbewusste Wählertäuschung – man mag es nicht beurteilen. Fakt ist, da wurden vermutlich mehrere Plakate gedruckt. Wählertäuschung? Oder Auswüchse des so genannten Nordhäuser Modells?
Jetzt sind Sie, liebe nnz-Leser, als Wähler gefragt. Sie haben es mit Ihrer Stimme in der Hand, wer in den Städten des Landkreises und im Landratsamt in den nächsten sechs Jahren regiert. Es gibt keine Wahl, die direkter ist. Die Leute, denen Sie Ihr Vertrauen geben und die dann die Wahl gewinnen, die können Sie auf jeden Fall bequemer fragen, was aus den Versprechungen geworden ist, als es bei Landtags- oder Bundestagswahlen möglich ist. Das ist der Charme dieser Personenwahl, das ist aber auch die Möglichkeit einer Wählereinflussnahme.
Ach ja – und nun unsere Wahlempfehlung: Gehen Sie wählen!!!
Ihr Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzIch habe drei Wochen dieses kommunalen Wahlkampfes verpasst, bin so zusagen in der heißen Phase angekommen. Da hingen bereits die Plakate, da gab es schon die Podiumsdiskussionen. Erlebt habe ich dennoch einen Wahlkampf, der mit vielen neue Ideen, aber auch mit Schlägen in die Richtung des vermeintlichen Gegners gespickt war. Da wurden insgesamt drei Zeitungen an den Mann oder die Frau gebracht. Eine davon, die erste Folge der Nordhäuser Mitteilungen, soll nach Informationen der nnz schon eine Klage gegen den Herausgeber nach sich ziehen.
Die nnz-Wahlempfehlung (Foto: nnz)
Man wollte sich im Wahlkampf nicht gegenseitig beschimpfen, man wollte nicht unter die politische Gürtellinie fassen. Bei den guten Vorsätzen blieb es jedoch. Die Beißer in den diversen Polit-Abteilungen setzten sich dann und wann doch durch. Da wurde zum Beispiel dem Tag der Befreiung eine gänzlich andere Bedeutung beigemessen, da wurde ein Bürgermeister mit einem Pitbull verglichen. Und es wurden bereits Beweisstücke gesammelt, natürlich gegen den Gegner. Im Fall der Fälle einer verlorenen Wahl. So sammeln die Linken seit dem Frühlingsball des Jahres 2006 fleißig Veröffentlichungen des Landrates, angekündigt wurde bereits die Wahlanfechtung für den Fall, da Joachim Claus das Rennen machen würde. Auch die Konservativen wollen bei Klagevorbereitungen nicht nachstehen. Der Erstwohnsitz von Birgit Keller hat es den Christdemokraten angetan. Apropos Frau Keller. So richtig soll der Wähler vermutlich nicht wissen, welcher Partei die Frau angehört. Meines Wissens nach kommt sie aus dem Lager der Linkspartei.PDS. Sieht man sich allerdings das Schaufenster der SDP-Geschäftsstelle in der Oscar-Cohn-Straße an, dann wird man eines anderen belehrt (siehe Foto). Ob nun bewusste oder unbewusste Wählertäuschung – man mag es nicht beurteilen. Fakt ist, da wurden vermutlich mehrere Plakate gedruckt. Wählertäuschung? Oder Auswüchse des so genannten Nordhäuser Modells?
Jetzt sind Sie, liebe nnz-Leser, als Wähler gefragt. Sie haben es mit Ihrer Stimme in der Hand, wer in den Städten des Landkreises und im Landratsamt in den nächsten sechs Jahren regiert. Es gibt keine Wahl, die direkter ist. Die Leute, denen Sie Ihr Vertrauen geben und die dann die Wahl gewinnen, die können Sie auf jeden Fall bequemer fragen, was aus den Versprechungen geworden ist, als es bei Landtags- oder Bundestagswahlen möglich ist. Das ist der Charme dieser Personenwahl, das ist aber auch die Möglichkeit einer Wählereinflussnahme.
Ach ja – und nun unsere Wahlempfehlung: Gehen Sie wählen!!!
Ihr Peter-Stefan Greiner
